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In der Turnhalle der Frankfurter Merianschule ist – wie in allen Wahllokalen – das Einwerfen der Stimmzettel nur mit Spuckschutzwand und Maske erlaubt. Gewählt wurden die Stadtverordneten und der Ortsbeirat. Am frühen Nachmittag bildeten sich Schlangen vor der Halle. Foto: Renate Hoyer
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In der Turnhalle der Frankfurter Merianschule ist – wie in allen Wahllokalen – das Einwerfen der Stimmzettel nur mit Spuckschutzwand und Maske erlaubt.

Kommunalwahl 2021

CDU landet auf Platz 1

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Die Union gewinnt die Kommunalwahlen in Hessen deutlicher als nach dem Trendergebnis angenommen. Die SPD bleibt deutlich vor den Grünen.

Die CDU hat die hessischen Kommunalwahlen noch etwas deutlicher gewonnen als nach dem Trendergebnis vom vorigen Montag angenommen. Sie kam mit landesweit 28,5 Prozent auf Platz eins. Das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren, aber 0,3 Punkte mehr als im Trend.

Das Trendergebnis hatte nur jene Stimmzettel berücksichtigt, die schnell zu zählen waren, weil lediglich ein Listenkreuz abgegeben worden waren. Für das vorläufige amtliche Endergebnis kamen auch die zahlreichen Stimmzettel hinzu, auf denen Wählerinnen und Wähler kumuliert, panaschiert oder Kandidatinnen und Kandidaten gestrichen hatten.

CDU-Generalsekretär Manfred Pentz nannte seine Partei den „klaren Sieger der Kommunalwahlen und die mit Abstand stärkste politische Kraft in Hessen“. Das Ergebnis sei „unter schwierigen gesamtpolitischen Rahmen- und Ausgangsbedingungen“ erzielt worden.

Ergebnisse Wahl Hessen.

Auch die Grünen jubelten über ihre „phänomenale Steigerung von 7,1 Prozentpunkten“. Die hessischen Landesvorsitzenden Sigrid Erfurth und Philip Krämer formulierten nach einem Parteirat am Wochenende: „Das Parteiensystem scheint sich endgültig zu wandeln und wir Grüne haben uns zu einer ambitionierten Mittelpartei entwickelt“.

Die Grünen verfehlten allerdings mit 18,4 Prozent klar ihr Ziel, zweitstärkste Partei in Hessen zu werden. Sie kamen mit deutlichem Rückstand auf die SPD ins Ziel, die mit 24,0 Prozent Platz zwei verteidigte. Der Vorsprung der Sozialdemokraten vergrößerte sich gegenüber dem Trendergebnis noch einmal erheblich. Die SPD legte durch die Auszählung der weiteren Stimmzettel 0,7 Prozentpunkte zu, die Grünen büßten hingegen einen Prozentpunkt ein.

Am geringsten machten die Wählerinnen und Wähler der AfD vom Kumulieren und Panaschieren Gebrauch. Im Trendergebnis war sie noch auf 8,1 Prozent gekommen, was bereits ein Verlust von 3,8 Punkten gegenüber der Wahl von 2016 gewesen wäre. Im endgültigen Wahlergebnis entfallen nur 6,9 Prozent auf die rechte Partei.

Die Grünen zeigten sich erfreut über den Rückgang. „In den nächsten Monaten muss es nun darum gehen, die AfD unter die Fünfprozentgrenze zu drücken, so dass sie bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr in den hessischen Landtag einzieht“, sagte Grünen-Landeschef Krämer und fügte hinzu: „Hass und Hetze haben in Hessen keinen Platz.“

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