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Wahlplakate zur Bundestagswahl im Wahlkreis 181 in Hofheim.
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Wahlplakate zur Bundestagswahl im Wahlkreis 181 in Hofheim.

Main-Taunus/Hochtaunus

CDU-Kandidat holt DirektmandatHofheim

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Bei den Zweitstimmen fallen die Christdemokraten unter 30 ProzentBundestagswahl 2021, Zweitstimmen in %

Er hatte im Vorfeld gebangt, war sich angesichts des Höhenfluges der Sozialdemokraten auf Bundesebene alles andere als sicher gewesen, dass er das Direktmandat im Wahlkreis 181 erneut für die CDU holen würde. Am Ende hat es für Norbert Altenkamp doch gereicht. Der 49-jährige Diplomvolkswirt aus Bad Soden am Taunus, der die Christdemokraten seit vier Jahren im Deutschen Bundestag vertritt, bekam im Wahlkreis 181 erneut die meisten Stimmen. Der frühere Bad Sodener Bürgermeister ist damit direkt gewählter Kandidat für die zwölf Kommunen des Main-Taunus-Kreises und die Hochtaunusstädte Kronberg, Königstein und Steinbach. Zwar kam Altenkamp beim Urnengang am gestrigen Sonntag nur noch auf knapp 33 Prozent der Erststimmen und erhielt damit gut zehn Prozentpunkte weniger als 2017. Angesichts des schlechten Abschneidens der CDU-Kandidat:innen in Hessen zeigte sich der gebürtige Westfale doch zufrieden mit seinem Ergebnis. „Ich bin froh, dass ich mich vor 18 Jahren für den Main-Taunus-Kreis entschieden habe“, sagte er und die Erleichterung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er freue sich zwar nicht über das Ergebnis in Zahlen, sagte Main-Taunus-Parteichef Axel Wintermeyer. Angesichts des Gegenwindes auf Bundesebene sei das Abschneiden Altenkamps jedoch respektabel. „Gewonnen ist gewonnen.“

Norbert Altenkamp vertritt den Wahlkreis 181 seit 2017.

Ebenfalls wieder im neuen Deutschen Bundestag vertreten sein werden die Grünen-Politikerin Kordula Schulz-Asche (64) aus Eschborn sowie die Vorsitzende der hessischen Liberalen und parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion Bettina Stark-Watzinger (53) aus Bad Soden. Beide haben über die Spitzenplätze auf der Landesliste ihrer Parteien ein Mandat sicher.

Ob es die Sozialdemokratin Ilja-Kristin Seewald im zweiten Anlauf auf die Berliner Abgeordnetenbank schafft, wird sich erst in den nächsten Tagen entscheiden. Die 52-Jährige, die in Königstein lebt und dort Fraktionschefin der SPD im Stadtparlament ist, steht auf der Landesliste ihrer Partei auf Platz 12. Das Direktmandat verfehlte sie deutlich. Bei den Erststimmen bekam sie mit 22,8 Prozent nur unwesentlich mehr als vor vier Jahren. Von ihrem Abschneiden war Seewald sichtlich enttäuscht, kommentieren wollte sie das Ergebnis am Wahlabend noch nicht.

Gewinner bei den Zweitstimmen sind die Grünen, die mit über 17 Prozent ihr Ergebnis von vor vier Jahren fast verdoppelten. Gewinne verzeichneten auch SPD und FDP. Bitter fiel das Ergebnis für die Christdemokraten bei den Zweitstimmen aus. Sie fielen im traditionell bürgerlichen Wahlkreis erstmals deutlich unter die 30-Prozent-Marke.

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