Feinzeichner der Urgeschichte

Werner Hans Schmidt bringt Dinos auf Marken

Von LIA VENN

So ein Dinosaurier ist keine Kleinigkeit. Trotzdem hat es der Frankfurter Grafiker Werner Hans Schmidt geschafft, Plateosaurus, Tyrannosaurus, Triceratops und Diplodocus auf eine Briefmarke zu bekommen - samt entsprechendem Erdzeitalter. Ein Triceratops ist dabei recht günstig zu haben: für 45 Cent, plus 20 Cent für die Stiftung Deutsche Jugendmarken, die das Geld " zum Wohle der Jugend" verwendet. Die vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Marken zum Thema Dinosaurier sind nun erschienen und beim Dino-Familienfest am Samstag im Senckenbergmuseum zu sehen. Und zu erwerben, samt Sonderstempel im Sonderpostamt im Museum.

"Jede Briefmarke in Deutschland ist das Ergebnis eines Wettbewerbs unter rund 50 Grafikern", erzählt Schmidt, der etwa auch die Marken zum 200. Geburtstag von Carl Spitzweg gestaltet hat. "Für die Dino-Marken habe ich eng mit dem Senckenbergmuseum zusammengearbeitet und dabei viel gelernt. Das ist ja eine Epoche von fast 200 Milllionen Jahren, eine unglaubliche Zeit." Schmidt, der an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg studierte und als Meisterschüler bereits Briefmarken für die Olympiade in München 1972 entwarf, ist begeistert von Dinosauriern. Und kann deshalb am Samstag nicht nur etwas über sie erzählen, sondern auch Tipps geben, wie Nachwuchsmaler sie auf Papier bringen können.

Dino-Familienfest im Senckenberg-museum, Samstag, 6. September,

11 - 17 Uhr. Um 13 Uhr signiert

Werner Hans Schmidt die Briefmarken.

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