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Die Feuerwehr hat den Bereich abgesperrt (Symbolbild).

Das bringt der Tag

Fahrzeuge brennen nach Unfall in Frankfurt

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Warnstreiks auch in Hessen bei Geldtransportern +++ Das große Aufräumen nach der Silvesternacht ist abgeschlossen +++ Das bringt der Tag in Hessen und Rhein-Main.

Nach vielen, vielen Festtagen beginnt heute in Hessen wieder der Alltag. Das große Aufräumen nach der Silvesternacht ist vielerorts abgeschlossen. Zigtausende haben in der Frankfurter Innenstadt und am Mainufer friedlich das neue Jahr gefeiert. Für einige dürfte das neue Jahr mit Strafverfahren beginnen. 

Bei einer Messerstecherei in der Frankfurter City ist in der Silvesternacht ein 25 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 17-Jähriger, wurde von der Polizei noch in der Silvesternacht gefasst. Ein 22-Jähriger soll im Hauptbahnhof einen 28 Jahre alten Mann in ein Gleisbett gestoßen haben, gerade als eine S-Bahn einfuhr. Der Fahrer konnte seinen Zug mit einer Schnellbremsung wenige Meter vor dem 28-Jährigen zum Stehen bringen. Gegen den 22-Jährigen werde wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt, so die Bundespolizei. 

Drei Verletzte nach Unfall in Frankfurt

Der zweite Tag im neuen Jahr beginnt für die Frankfurter Feuerwehr und die Polizei gleich mit einem größeren Einsatz kurz vor der Stadtgrenze in Niederursel. Nach einem schweren Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen stehen auf Straße Am Weißkirchener Berg zwei Fahrzeuge in Brand. Wegen der Lösch- und Bergungsarbeiten kam es dort zu Verkehrsbehinderungen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte ein mit Holzpellets beladener Lastwagen von einem Feldweg auf die Straße Weißkirchener Berg fahren. Dabei kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Zusammenstoß mit einem Auto.  Der Wagen ging anschließend in Flammen auf. Diese sprangen auf die Ladung des Lastwagens über. Die drei Insassen des Autos konnten sich verletzt aus dem Wagen retten. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Löscharbeiten dauerten um 6.30 Uhr noch an.  Die Straße Am Weißkirchener Berg war an der Rosa-Luxemburg-Straße gesperrt.

Warnstreiks in Hessen bei Geldtransportern

In Hessen sind  heute Morgen Beschäftigte aus der Geld- und Wert-Branche in einen Warnstreik getreten. Wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi mitteilte, wollen sich die Streikenden im Frankfurter DGB-Haus treffen. Neben etwa 200 hessischen Geldzählern, Vorbereitern und Transportfahrern werden laut Verdi auch Kollegen aus dem bayerischen Aschaffenburg in Frankfurt erwartet. „Wir gehen davon aus, dass fünf Standorte in Hessen von den Warnstreiks betroffen sind“, sagte der Verdi-Sprecher. Diese befänden sich in Frankfurt, in den Kreisen Gießen, Groß-Gerau und Offenbach.

Im Zuge des Ausstandes könne es zu Engpässen an Geldautomaten kommen. „Auch könnte das Wechselgeld im Handel knapp werden“, fügte der Verdi-Sprecher hinzu. Ihm zufolge gibt es in Hessen etwa 500 Beschäftigte. Ob der Ausstand auch in den kommenden Tagen andauere, werde zeitnah entschieden. Mit den bundesweiten Warnstreiks will Verdi den Druck in der laufenden Tarifrunde für 12 000 Beschäftigte der Geld- und Wert-Branche erhöhen. Die Tarifverhandlungen werden am 3. und 4. Januar im hessischen Bad Nauheim fortgesetzt. 

In Hessen wird es kälter

In Hessen ist es heute Nacht kälter geworden. Nach dem Schmuddelwetter zum Jahreswechsel sollen nach der Prognose des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach die Temperaturen im Rhein-Main-Gebiet nur noch auf 6 Grad klettern. Die Sonne versteckt sich hinter Wolken. In der Nacht zu Donnerstag könnte es Frost geben. Für den Donnerstagmorgen werden -3 Grad erwartet.  

Eltern können Kinder fürs Ferienkarussell anmelden

Ab sofort können Eltern ihre Kinder für das Ferienkarussell der Stadt Frankfurt im kommenden Jahr anmelden. Das Bildungs- und Freizeitprogramm erstreckt sich von März bis Oktober. Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren könnten in den Bereichen Natur, Sport und Spiel, Kunst und Theater sowie Musik und Medien Ausflüge mit der ganzen Familie sowie thematische Bildungswochen in verschiedenen Stadtteilen erleben, so die Pressemitteilung der Stadt. Vielfältige Reisen, wie eine Paddeltour auf dem Edersee oder eine Woche auf dem Bauernhof Hutzelberghof, sind ebenso im Angebot wie Tagesausflüge und Workshops. Die Teilnahme kostet zwischen fünf und 95 Euro. Anmeldungen sind nur schriftlich bis zum 1. Februar 2019 möglich. Das Anmeldeformular gibt es im Programmheft oder im Internet auf  ferienkarussell-frankfurt.de. Die Programmhefte liegen in Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Bibliotheken und Sozialrathäusern aus. (mit dpa)

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