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Der "Bus des Grauens" (FR) der "Demo für alle" macht am Samstag, 9. September, in Wiesbaden auf dem Luisenplatz Station.

Demo für alle

"Bus des Grauens" hält in Wiesbaden

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Die "Demo für alle" will den Bundestagswahlkampf nutzen, um gegen die Ehe für alle mobil zu machen. Ihre zehntägige Tour stoppt am Samstag in Wiesbaden.

Seit Mittwoch tourt der „Bus des Grauens“ (FR) der „Demo für alle“ durch die Republik. Der Verein um Hedwig von Beverfoerde will in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes erneut seine Parolen gegen das sogenannte „Gender-Mainstream“ unters Volk bringen und die Ehe für alle rückgängig machen: „Mit dem ‚Bus der Meinungsfreiheit‘ (wollen wir) für #EhebleibtEhe, für die Zweigeschlechtlichkeit, gegen Gender, Sexualisierung und all unsere damit verbundenen Positionen werben.“

Am Samstag, 9. September, kommen die selbsternannten Familienretter nach Wiesbaden auf den Luisenplatz. Der Protest gegen den hessischen Lehrplan zur Sexualerziehung hatte sie bereits drei Mal innerhalb der letzten elf Monate in die Landeshauptstadt gelockt, immer begleitet von großen Protestaktionen. Auch dieses Mal ruft das „Bündnis für Vielfalt und Akzeptanz“ zu kreativen Aktionen auf: „Mit Jugendlichen als Aushängeschild, verbreiten die Organisator_innen um Freifrau Hedwig von Beverfoerde Lügen und hetzen Menschen gegen LSBT*IQ (Lesben, Schwule, Bi, Trans*, Inter und Queer) und unsere Rechte auf. Diese plumpen Versuche lassen wir nicht unkommentiert. Samstag um 13 Uhr am Luisenplatz in Wiesbaden“, so die Organisatoren der angekündigten Protestaktion.

Die Tour von „Demo für alle“ soll am 15. September in Berlin vor dem Kanzleramt enden. Dort wollen sie Kanzlerin Angela Merkel eine Unterschriftenliste gegen die längst beschlossene Ehe für alle übergeben.

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