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Wiesbaden

Büroflächen werden Mangelware

  • VonDiana Unkart
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Wegen des boomenden Hotelbaus verschwinden Flächen ersatzlos. Die IHK und Immobiliendienstleister sind alarmiert.

Wiesbaden läuft Gefahr, schon bald zu wenig vermietbare Büroflächen zu haben. Für Neuansiedlungen sind die vorhandenen Gewerbeflächen längst nicht mehr ausreichend – zudem häufig auch nicht konkurrenzfähig, warnt Two Rivers, ein Beratungshaus für die Vermarktung von Gewerbeimmobilien.

Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden fordert, dass mehr Flächen zur Verfügung gestellt werden. Schon jetzt hätten es Unternehmen mit Expansionswünschen nicht leicht, hatte eine IHK-Sprecherin kürzlich der FR gesagt.

Die Prognose von Two Rivers klingt noch drastischer. „Haben Marktkenner das Angebot an kurzfristig verfügbaren Büroflächen bisher bereits als knapp bezeichnet, wird sich der Tenor bis Jahresende noch verschärfen“, heißt es in einer Mitteilung. Dann werde es heißen: „Büroflächen sind Mangelware.“ Für den Wiesbadener Büromarkt kündige sich ein neues Allzeittief an. Absehbar sei eine Leerstandsrate zwischen nur noch drei und vier Prozent. Der Leerstand bewege sich damit auf einem ähnlich niedrigen Niveau, wie vor dem Platzen der Dotcom-Blase im März 2000, als die Aktienkurse vieler Technologieunternehmen des sogenannten Neuen Marktes abstürzten. Es gebe aber einen gravierenden Unterschied zu den Entwicklungen um die Jahrtausendwende: Das Phänomen des Flächenabbaus resultiere aktuell nicht aus der starken Nachfrage von High-Tech-Unternehmen, sondern hauptsächlich aus dem schleichenden und ersatzlosen Entzug von Büroobjekten.

Ein Grund für den Flächenrückgang sieht das Beratungsunternehmen in der Konkurrenz aus dem boomenden Wohn- und Hotelsegment. Dem Bürovermietungsmarkt seien in den vergangenen zwei bis drei Jahren mindestens 35 000 Quadratmeter Bürofläche entzogen worden.

Auch der Neubau des Congress-Centers mache dem Büromarkt mit einer erhöhten Nachfrage nach Hotelprojekten zu schaffen.

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