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Straßenniveau absenken

Lob für Bürgervorschlag zur U5

Der Verkehrsausschuss will die Idee wohlwollend prüfen. Eine Reise nach Stuttgart soll inspirieren.

Von JÜRGEN SCHULTHEIS

Manchmal kann Bürgerengagement den Terminplan von Verwaltung und Dezernaten durcheinander bringen. Etwa den Terminplan für die Präsentation des Gutachtens eines Ingenierbüros zum Thema U 5, das in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses vorgestellt werden sollte. Mit der Entscheidung des Ausschusses vom Dienstagabend, den Vorschlag der Initiative "Rettet die U 5" wohlwollend zu prüfen, ist das Papier des Ingenieurbüros für Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Grüne) erst einmal vom Tisch. Scheibchenweise, sagt Sikorski, wolle er das nicht vorstellen. Wenn der Bürgervorschlag geprüft sei, soll das Ergebnis zusammen mit dem Vorschlag des Ingenieurbüros im Ausschuss vorgestellt werden.

Der Kern der neuen Idee, die von der Initiative präsentiert worden ist: Um den Zielkonflikt zwischen Barrierefreiheit und U 5-Durchfahrt von Preungesheim zu Hauptbahnhof zu lösen, um also auf Niederflurbahnen verzichten zu können, die zwar Barrierefreiheit gewähren, aber nicht die Tunnelhaltestellen anfahren können, schlägt die Gruppe vor, die U-Bahn weiter zu nutzen und an den Haltestellen Musterschule und Glauburgstraße das Straßenniveau abzusenken und Bürgersteig/Wartebereich zu erhöhen - womit Barrierefreiheit gewährleistet ist.

Die Fraktionen im Ausschuss gratulierten der Initiative für ihre Arbeit. Denn "so, wie es ist, kann es nicht bleiben", leitete Helmut Heuser (CDU) die Aussprache über das Thema ein. Heuser hatte sich in den vergangenen Tagen in Stuttgart informiert, von wo die Initiative den entscheidenden Impuls für ihren Vorschlag bekommen hatte. Dort fährt die Straßenbahn an einer Haltestelle in einem Trog, der aber - im Gegensatz zu Frankfurt - nicht von den Autos genutzt wird. Dass mit der Lösung die trennende Wirkung an beiden Haltestellen vermieden werde, bestritt Heuser allerdings.

Klaus Oesterling (SPD), Annette Rinn (FDP), Udo Mack (Linke) und Stefan Majer (Grüne) lobten den Entwurf. Der Ausschuss kam am Dienstagabend deshalb schnell zum Ergebnis, den Vorschlag der Initiative direkt an Magistrat und Verwaltung weiterzuleiten, um das Papier prüfen zu lassen. Außerdem einigte sich der Ausschuss darauf, sich bei einer Reise die Stuttgarter Lösung anzuschauen.

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