Zeitungsausschnitte & Aquarell: Kunst von Benno Kotterba.

Corona-Homestory

Briefe und Collagen - gut fürs Herz, gut gegen Corona

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Die FR-Gemeinde lässt sich doch von so einem doofen Virus nicht entmutigen. Viele gute Ideen für die Zeit zu Hause.

Respekt und Lob an jene, die immer noch zu Hause ausharren und schöne Ideen haben, wie es sich für alle besser ertragen lässt. Viel Applaus fand die Comic-Anleitung zum Maskennähen in der Donnerstagsausgabe. Maggi Meyer aus Erzhausen hat dazu einen Tipp: „Zu der schönen Zeichnung von Susanne Köhler schlage ich vor, auf Bild 4 zu dem biegsamen Draht anzufügen: z. B. Pfeifenreiniger. Die gibt es im Tabakhandel, sind gut biegbar und dank Polsterung angenehm zu tragen.“

Geben wir gerne weiter. Und noch eine Zuschrift: Gerlinde Zeidlewitz-Müller freut sich über den Hinweis in der Mittwochsausgabe auf die wunderschöne Idee von Lisa Zenker. Sie hatte die bebilderte Geschichte „Der kleine Bär kann nicht in die Kita gehen“ verfasst, die am Zaun der Kita am Harheimer Bürgerhaus ausgehängt ist. Mütter und Großmütter in ihrem Bekanntenkreis seien bemüht, Kindern und Enkeln die Kitaschließungen und Veränderungen zu vermitteln, ohne sie zu verängstigen, schreibt die FR-Leserin. „Die Bärengeschichte in Wort und Bild ist doch eine ausgezeichnete Idee, dieses Thema kindgerecht anzugehen“, findet sie und regt an, den Link zu nennen, unter dem alle Interessierten die Bärengeschichte herunterladen und frei verwenden dürfen. Guter Hinweis, hier ist er: www.av1-shop.de/der-kleine-baer-kann-nicht-in-die-kita-gehen.

Jetzt aber zu unserer heutigen Illustration. Sie stammt von Benno Kotterba aus Karlsruhe. Er schreibt gern und viel, diesmal auch an uns: „Ich bin selbst Opa und habe zwei Enkelkinder – und natürlich eine Kontaktsperre wegen: Risikogruppe. Da ich selbst intensiv Kalligraphie mache und den Verein Schrifthof (schrifthof.de) leite, habe ich angeregt, doch wieder einmal auf die alte Technik des Briefeschreibens zurückzugreifen.“

Es geht um handgeschriebene Briefe, die mit der Post von A nach B kommen. Die Kontaktsperre, besonders schmerzlich sei sie für Enkel und Großeltern: Die Kleinen verstehen noch nicht; die Großen würden gerne Kinder hüten, während die Eltern zu Hause arbeiten müssen. Da könnten doch Papier und Stift helfen, regt Benno Kotterba an. „Nun habe ich begonnen, Bilder zu malen und dazu Geschichten aus meinem Leben zu erzählen (zu schreiben selbstverständlich). Eine gute Gelegenheit, alte Erlebnisse an die Enkel und natürlich auch an die eigenen Kinder weiterzugeben.“ Dinge, die in normalen Zeiten oft untergingen. „Und als Anregung: aus der FR kann man auch wunderbare Collagen basteln.“ So wie auf dem Bild. „Bleibt gesund und macht weiter so – es ist toll“, schreibt er.

Machen wir, vielen Dank. Hier noch eine nette Sache von Anne Strüder-Föller und Albert Föller, die uns vor Ostern erreichte (wir veröffentlichen ja der Reihe nach): „Mein Mann versteckt jeden Tag ein Häschen, fotografiert dieses Suchbild mit dem Handy und sendet es unseren Enkeln, die wir ja jetzt nicht sehen können – sie wohnen auch 200 Kilometer entfernt. Und für unseren Schwiegersohn gibt es noch ein besonders schwieriges Suchbild. So haben alle Spaß.“ Entzückend.

Allen ebenfalls viel Spaß, und wer einen Tipp hat: online@fr.de.

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