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Flughafen Frankfurt - Flugzeug startet

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Branche mit Tunnelblick

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Fraport und die Airlines bleiben auf Expansionskurs. Dabei dürfen sie nicht nur mit Tunnelblick die Verantwortung für ihr Unternehmen sehen.

Noch nie sind so viele Jets von Frankfurt abgehoben wie im vergangenen Jahr. Grund ist nicht allein der generelle Boom beim Flugverkehr. Airlines mit unanständigen Billigangeboten tragen dazu bei, dass die Kapazitäten in der Luft und am Boden erschöpft sind. Und Konsumenten, die von einer Rabattschlacht profitieren, die noch nicht geschlagen ist.

Normal wäre es, erst die Infrastruktur auszubauen und dann das Wachstum zuzulassen. Doch in der Welt des Verkehrs gelten andere Regeln. Das ist bei den Autobahnen der Fall, wo die Staus inzwischen zum Alltag gehören. Und auch am Frankfurter Flughafen. Wobei: Hier könnte Fraport steuern. Tut es aber nicht.

Die Forderung nach effektiveren Sicherheitskontrollen und mehr Fluglotsen ist berechtigt, solange Wachstum das Non-Plus-Ultra der Branche bleibt. Fraport und die Airlines bleiben auf Expansionskurs. Dabei dürfen sie nicht nur mit Tunnelblick die Verantwortung für ihr Unternehmen sehen. Sie müssen auch die Interessen der Bevölkerung berücksichtigen, die unter Lärm und Luftverschmutzung leidet. Davon war beim Verkehrsforum nichts zu spüren.

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