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Bouffier reist nach Chile

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Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU, rechts) wird im Rahmen seiner Südamerika-Reise in Santiago de Chile von der chilenischen Staatspräsidentin Michelle Bachelet begrüßt.
Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU, rechts) wird im Rahmen seiner Südamerika-Reise in Santiago de Chile von der chilenischen Staatspräsidentin Michelle Bachelet begrüßt. © Ilka Ennen/Hessische Staatskanzlei/dpa

Ministerpräsident Volker Bouffier trifft auf seiner Südamerika-Reise die chilenische Staatspräsidentin Michelle Bachelet. Chile und Hessen wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen ausbauen.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich in Santiago de Chile zu politischen Gesprächen mit der chilenischen Staatspräsidentin Michelle Bachelet getroffen. Beide Länder wollten ihre wirtschaftlichen Beziehungen intensivieren, sagte der hessische Regierungssprecher Michael Bußer am Freitag. Chile sehe sich in Südamerika als Plattform für internationale Geschäfte. Dies passe gut zu Hessen mit Frankfurt als Finanzplatz.

Bei einem Treffen mit der chilenischen Senatorin Isabel Allende war nach den Worten des Sprechers neben der Situation in Chile auch Europa ein wichtiges Thema. Allende ist die Tochter des 1973 vom Militär gestürzten Präsidenten Salvador Allende. Sie bezeichnete die deutsche Flüchtlingspolitik als "großen humanitären Akt", wie Bußer berichtete. Bouffier habe Allende ein Foto überreicht, das sie 1998 beim Wahlkampf für die SPD in Wiesbaden zeigt.

Zuvor hatte Bouffier die Feuerwehr in Valparaíso besucht. Die am längsten aktive deutsche Kompanie wurde im Dezember 1850 nach einem Großbrand gegründet und besteht größtenteils aus Chilenen deutscher Abstammung. "Die Feuerwehr ist eine Herzensangelegenheit für mich", sagte der Ministerpräsident. "Es ist sehr wichtig, in der Not qualifiziert helfen zu können." Bouffier erklärte, er wolle diese Arbeit unterstützen und lud die Mitglieder der Feuerwehr zu einem Kurs in die hessische Feuerwehrschule ein.

Am Donnerstagabend hatten die Hochschule Geisenheim und der chilenische Weinbauverband ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Die Delegationsreise dauert noch bis zum 7. September, weitere Station ist Peru. (dpa)

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