Bombe

Bombe in Maintal entschärft

  • Petra Zeichner
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Eine Bombe ist am Abend in Maintal entschärft worden. Rund 2500 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagabend in Maintal entschärft worden. Die Sprengung sei ohne Zwischenfälle verlaufen, teilten die Feuerwehr und die Stadt Maintal mit. Rund 2500 Menschen hatten vorübergehend ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen. Von der Evakuierung waren auch angrenzende Stadtteile Frankfurts und Offenbachs betroffen gewesen.

Der US-amerikanische Blindgänger war bei Erschließungsarbeiten auf der Erweiterungsfläche für das Gewerbegebiet West in Maintal-Bischofsheim gefunden worden. Angaben der Stadt Maintal zufolge entschied sich der Kampfmittelräumdienst für eine gezielte Sprengung. Dafür musste ein Gebiet in einem Umkreis von etwa einem Kilometer evakuiert werden.

Wie die Feuerwehr Maintal auf ihrer Internetseite mitteilte, war die Bombe im Bereich Fechenheimer Weg, ehemalige Gärtnerei Frankfurt, entdeckt worden. Der Maintaler Stadtbrandinspektor Andreas Matz hatte am frühen Abend auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mitgeteilt, dass die Evakuierung der betroffenen Wohnungen gegen 16 Uhr begonnen habe. Neben mehreren Straßenzügen im Maintaler Stadtteil Bischofsheim wurde auch die Straße „Am roten Graben“ in Frankfurt evakuiert. Teile Offenbachs waren ebenfalls betroffen.

Der Main war nach dem Fund der Bombe zeitweise für die Schifffahrt gesperrt worden, gleiches galt für den Verkehr auf der Bundesstraße 8 und auf der Autobahn 66. Auch der Zugverkehr auf der Bahnlinie zwischen Hanau und Frankfurt wurde zeitweise eingestellt und der Luftverkehr um das betroffene Gebiet umgeleitet.

Im Rhein-Main-Gebiet werden immer wieder Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Diese werden fast regelmäßig bei Bauarbeiten für neue Wohn- oder Büroquartiere entdeckt. Arbeiter waren erst Mitte Oktober bei Bauarbeiten im Frankfurter Gallusviertel auf einen Blindgänger gestoßen. mit dpa

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