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Das Blaulicht eines Polizeiautos mit Absperrband im Vordergrund.

Schule in Kassel

Schule nach anonymer Drohung geräumt

Telefonisch wird einer Schule in Kassel mit Gewalt gedroht - zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen. Die Polizei entschließt sich zur Räumung.

Kostspieliger Schülerstreich oder drohende Gefahr? Nach einer anonymen telefonischen Drohung ist eine Schule in Kassel am Mittwoch geräumt worden - zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte ein Anrufer am Vormittag mit Gewalt gedroht. Um jegliche Gefahr auszuschließen, habe sich die Polizei zur Räumung entschlossen und die angrenzenden Straßen gesperrt. In den Mittagsstunden wurde die Schule durchsucht, um mögliche Gefahr auszuschließen, sagte der Sprecher. Die umliegenden Straßen waren gesperrt.

An der Berufs- und Fachoberschule werden tausend Schüler unterrichtet. Wie viele von der Räumung am Mittwoch betroffen waren, stand zunächst nicht fest. Mit der Schulleitung sei abgestimmt, dass am Mittwoch kein weiterer Unterricht stattfinden werde, hieß es.

Bereits am vergangenen Mittwochmorgen war die betroffene Schule ebenfalls nach einem Drohanruf geräumt worden. Damals ergaben sich keine Hinweise auf eine drohende Gefahr. Die Berufs- und Fachoberschule wurde wieder geöffnet, die Schüler mit Metalldetektoren beim Eintritt überprüft. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall sind noch nicht abgeschlossen.

„Wir prüfen intensiv, ob es sich um den gleichen Täter handelt“, sagte Polizeisprecher Matthias Mänz. „Wenn dem so ist, drohen nicht nur strafrechtliche Folgen, sondern auch hohe Kosten im fünfstelligen Bereich.“ Konkrete Hinweise auf den oder die Täter gebe es noch nicht. Die Möglichkeit eines Schülerstreiches sei zwar denkbar, zu diesem Zeitpunkt aber noch „reine Spekulation“. (dpa)

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