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Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia.

Gericht

Prozess um tödliche Raserei am Mainufer erst 2019

Ein junger Mann soll mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Mainuferstraße entlanggerast sein und einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben.

Er soll mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Mainuferstraße entlanggerast sein und einen Auffahrunfall mit einem Toten verursacht haben - deshalb muss sich ein heute 23-Jähriger Mann vermutlich Mitte März kommenden Jahres in einem Revisionsprozess wegen versuchten Totschlags und diverser Verkehrsdelikte vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Der ursprünglich bereits kommende Woche terminierte Prozess wurde wegen Überlastung der Jugendstrafkammer mit Haftsachen verschoben, hieß es am Freitag bei Gericht.

Der Mann soll im April 2015 mit 142 statt der erlaubten 70 Stundenkilometer unterwegs gewesen sein. In einem ersten Verfahren war er im Dezember 2016 vom Landgericht zu drei Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) kassierte dieses Urteil jedoch auf die Revision der Staatsanwaltschaft hin. Es sei nicht ausreichend geprüft worden, ob auch ein vorsätzliches Tötungsdelikt in Frage kommen könnte, monierten die BGH-Richter. Für den Mann könnte dies bedeuten, dass in einem neuen Prozess auch ein härteres Urteil herauskommen könnte. (dpa)

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