Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 15.07.2010

Offenbach (ots) - Bereich Offenbach

Offenbach (ots) - Bereich Offenbach

1. Unwetter lässt Alarmanlagen klingeln - Stadt und KreisOffenbach

(iz) Am Ungewöhnlichsten war wohl die Geschwindigkeit, mit der dasschwere Unwetter am Mittwochabend von der Rhein-Main-Ebene her überStadt und Kreis Offenbach rollte. Das berichteten viele Bewohner deneingesetzten Funkstreifen und Feuerwehrleuten, die sich um die"Hinterlassenschaften" des Gewittersturms kümmern mussten. Neben denbei solchen Naturereignissen üblichen Schäden wie umgefallenenBäumen, herunter gekrachten Ästen, vollgelaufenen Kellern und durchdie Gegend fliegenden Beschilderungen, verlief die Sache diesmalrelativ glimpflich. In Mühlheim krachte der Schornstein eines Hausesauf die Straße; hier wird der Schaden auf etwa 8.000 Euro geschätzt.Das Fünffache dieser Summe wird als Schaden an mehreren Autosangenommen, die in der Offenbacher Marienstraße von umstürzendenBäumen getroffen wurden. Mit weiteren 70.000 Euro schlagen dieanderen Schäden zu Buche, die bis zum Donnerstagmorgen bei derPolizei bekannt wurden. Besonderes Augenmerk richtete die Polizei aufdie bei ihr eingehenden Alarmmeldungen; innerhalb kürzester Zeitgingen - durch Wind und Regen ausgelöst - Dutzende vonÜberwachungsanlagen los. Glücklicherweise blieben bei diesem Unwetterdie Meldungen über verletzte Personen aus. Großes Lob an dieBevölkerung: Oftmals seien kleine Bäume oder umgefallene Zäune undSchilder von Anwohnern im gemeinsamen Anpacken von der Straße geräumtoder wieder in Stellung gebracht worden, berichteten die eingesetztenFunkstreifen nach ihrem Eintreffen an gemeldeten Behinderungen. Durchdiese Eigeninitiative wurde den stark geforderten Hilfs- undBergungskräften mit ihrem entsprechenden Gerät und Know-how derRücken für größere Einsätze freigehalten. Da auch in den kommendenTagen aufgrund der aktuellen Temperaturen mit stärkeren Gewittern undhöheren Windgeschwindigkeiten gerechnet werden muss, sollten in einemsolchen Fall frühzeitig genug "flugfähige" Gegenstände auf Terrassenoder Balkons weggeräumt oder gesichert werden. Weiterhin solltenzumindest Fahrten auf Zweirädern mit oder ohne Motor tunlichstvermieden werden, um schweren Verletzungen durch gebrochene Äste undandere herumfliegende Teile zu entgehen.

2. Polizei beendet "Fensterbegrünung" - Offenbach

(iz) Tomatenpflanzen oder Geranien auf dem Fensterbrett sollenMücken fernhalten, sagt der Volksmund. Ob dies auch fürCannabispflanzen gilt, muss stark angezweifelt werden und führt immerzum Abernten der leuchtendgrünen Gewächse durch die Polizei. Sogeschehen am Mittwochvormittag, als die Ordnungshüter von einersolchen "Fensterbegrünung" an einem Haus in der Bismarckstraße Windbekamen. Bei der Nachschau stellte eine Funkstreife fest, dasstatsächlich im genannten Bereich aus fünf BlumentöpfenCannabispflanzen gen Himmel wuchsen. Allerdings nicht mehr lange -die Mini-Zucht fiel recht schnell der behördlichen Gartenschere zumOpfer. Auch wenn die Gewächse erst einen halben Meter hoch waren,muss der 26-jährige Besitzer sich jetzt den Vorwurf des Drogenanbausgefallen lassen.

3. Den Verletzungen erlegen - Neu-Isenburg

(iz) Der 26-jährige Autofahrer, der am Mittwochnachmittag auf derLandesstraße 3117 zwischen Zeppelinheim und Neu-Isenburg mit seinemWagen auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal gegen einentgegenkommendes Auto prallte (wir berichteten), ist in einemFrankfurter Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Warumder Peugeot-Fahrer plötzlich in den Gegenverkehr fuhr, ist weiterhinunklar; die Ermittlungen hierzu dauern an.

4. Diebe auf Autohausgelände - Rodgau

(aa) Autoaufbrecher machten sich in der Nacht zum Donnerstag andrei Autos in der Borsigstraße zu schaffen. Zwischen 18.15 und 8.45Uhr knackten die bislang Unbekannten auf dem Gelände eines Autohausesdrei Mercedes CLK auf. Mit zwei Steuereinheiten für Klimaanlagensowie einer Abdeckung der Gangschaltung machten sich die Ganovendavon. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer069/8098-1234.

5. Unbekannter wirft Brandsatz gegen Haustür - Mainhausen

(aa) Noch unklar sind die Hintergründe zu dem Wurf einesMolotow-Cocktails in der Nacht zum Donnerstag in der Wiesenstraße.Gegen 2.45 Uhr wurden die Bewohner eines Einfamilienhauses durcheinen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Ein bislang Unbekannterhatte eine Bierflasche mit einer brennenden Flüssigkeit gegen dieHauseingangstür geworfen. Der Glaseinsatz der Pforte ging zu Bruchund die kleine Treppe dahinter fing Feuer. Die Flammen konntenschnell von den Bewohnern und der Feuerwehr gelöscht werden. Anwohnerhörten einen Motorroller davon fahren. Außer der Treppe und der Türwurden noch zwei Fahrräder, die am Haus standen, beschädigt. DieKriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet umHinweise unter der Rufnummer 069/8098-1234.

6. Geringe Beute bei Einbruch in Cafeteria - Dietzenbach

(aa) Wohl auf die Wechselgeldkasse hatten es Einbrecher in derNacht zum Donnerstag abgesehen, als sie durch ein Fenster in dieCafeteria eines Wohnheimes an der Adolph-Kolping-Straße einstiegen.Zwischen 18 und 6 Uhr fanden die Diebe einen kleinen Geldbetrag, mitdem sie anschließend verschwanden. Die Kriminalpolizei bittet umHinweise zu den Ganoven unter der Rufnummer 069/8098-1234.

Bereich Main-Kinzig

1. Unwetter fegte durchs Kinzigtal - Hanau und Main-Kinzig-Kreis

(iz) Am Ungewöhnlichsten war wohl die Geschwindigkeit, mit der dasschwere Unwetter am Mittwochabend von der Rhein-Main-Ebene her überHanau und den Main-Kinzig-Kreis rollte. Das berichteten vieleBewohner den eingesetzten Funkstreifen und Feuerwehrleuten, die sichum die "Hinterlassenschaften" des Gewittersturms kümmern mussten.Neben den bei solchen Naturereignissen üblichen Schäden wieumgestürzten Bäumen, herunter gekrachten Ästen, vollgelaufenenKellern und durch die Gegend fliegenden Beschilderungen, verlief dieSache diesmal relativ glimpflich. Die Ausnahme bildete wohl einekleine Windhose, die in Altenmittlau an fünf Häusern die Dächerteilweise abdeckte; hier wird der Schaden auf circa 50.000 Eurogeschätzt. Mit etwa der gleichen Gesamtsumme schlagen die weiterenSchäden zu Buche, die im Main-Kinzig-Kreis bis zum Donnerstagmorgenbei der Polizei bekannt wurden. Glücklicherweise gab es keineMeldungen über verletzte Personen. Großes Lob an die Bevölkerung:Oftmals seien kleine Bäume oder umgefallene Zäune und Schilder vonAnwohnern im gemeinsamen Anpacken von der Straße geräumt oder wiederin Stellung gebracht worden, berichteten die eingesetztenFunkstreifen nach ihrem Eintreffen an gemeldeten Behinderungen. Durchdiese Eigeninitiative wurde den stark geforderten Hilfs- undBergungskräften mit ihrem entsprechenden Gerät und Know-how derRücken für größere Einsätze freigehalten. Da auch in den kommendenTagen aufgrund der aktuellen Temperaturen mit stärkeren Gewittern undhöheren Windgeschwindigkeiten gerechnet werden muss, sollten in einemsolchen Fall frühzeitig genug "flugfähige" Gegenstände auf Terrassenoder Balkons weggeräumt oder gesichert werden. Weiterhin solltenzumindest Fahrten auf Zweirädern mit oder ohne Motor tunlichstvermieden werden, um schweren Verletzungen durch gebrochene Äste undandere herumfliegende Teile zu entgehen.

2. Rettungswagen streift Laster-Spiegel - Hanau

(iz) Einen größeren weißen Laster mit beschädigtem Außenspiegel ander Fahrertür sucht die Polizei nach einem Unfall mit einemRettungswagen am Mittwochmorgen. Gegen 8.15 Uhr war dasEinsatzfahrzeug, aus Richtung St.Vincenz-Krankenhaus kommend, auf derNußallee in Richtung Vorstadt unterwegs und streifte dabei inschneller Fahrt besagten Außenspiegel eines rechts neben ihmfahrenden Lasters. Der Fahrer des Rettungswagens mussteeinsatzbedingt seine Fahrt fortsetzen, beobachtete aber, dass vomSpiegelgehäuse etwas auf die Straße fiel. Nach dem Einsatz meldetesich der Sanka-Fahrer sofort bei der Polizei, die jetzt ihrerseitsden Lasterfahrer oder mögliche Zeugen des Vorfalls um Anruf auf derTelefonnummer 06181/1000 bittet.

Offenbach, Pressestelle 15.07.2010, Ingbert Zacharias

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