Polizei in Frankfurt

Neue Masche beim Betrug

  • schließen

Die Frankfurter Polizei warnt vor dubiosen Handy-Deals und der Masche mit der Weltkriegsbombe.

Die Polizei warnt vor einer neuen Betrügermasche, die derzeit „immense Schadenssummen“ verursacht. „Handyvertrags-Agenten“ sprechen in den sozialen Medien oder Dating-Apps zunehmend vor allem junge Leute an und versprechen einen tollen Nebenverdienst: In einem vorgegebenen Geschäft soll das Opfer Handyverträge abschließen und für jeden eine Provision erhalten. Das teure Smartphone nimmt dann der Betrüger an sich und verkauft es weiter. Ein angeblicher Bekannter des Täters, so versprechen die Betrüger, werde den unterschriebenen Vertrag anschließend auflösen, womit der Vertragsermittler aus dem Schneider wäre. Tatsächlich aber haben die Betrüger nie die Absicht, den Vertrag zu stornieren. Auch die versprochene Provision wird oftmals nicht gezahlt, das Opfer bleibt auf den Kosten der Handyverträge sitzen und hat sich auch noch der Beihilfe zum Betrug schuldig gemacht.

Auch die Masche mit der Weltkriegsbombe und der angeblichen Evakuierung geht munter weiter: Jüngstes Opfer ist eine 90 Jahre alte Frankfurterin, der ein falscher Feuerwehrmann vorgaukelte, dass ihr Haus wegen Entschärfungsarbeiten geräumt werden müsse und die Feuerwehr währenddessen ein Auge auf ihre Wertsachen haben werde. Die Frau übergab diese einem unbekannten Abholer. Der Betrüger erbeutete Schmuck und Bargeld in noch unbekannter Höhe. Die Frau war nach dem Betrug so niedergeschmettert und verwirrt, dass sie noch keine detaillierten Angaben machen konnte. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare