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Justitia.

Terror-Prozess in Frankfurt

Islamisten zu vier Jahren Haft verurteilt

Ein Islamist stellt in Syrien Granaten für eine Terrormiliz her. Der inzwischen 26-Jährige gesteht vor dem Oberlandesgericht Frankfurt.

Wegen seiner Mitgliedschaft in einer islamistischen Terrororganisation ist in Frankfurt ein Mann zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Der 26-Jährige Mohamad A., der deutscher Staatsbürger ist, hatte 2013 in Syrien unter anderem Granaten hergestellt und schwer bewaffnet Lebensmitteltransporte begleitet, wie das Oberlandesgericht Frankfurt am Donnerstag feststellte (Az. 5 - 2 OJs 47/17 - 2/18).

Der Verurteilte hatte die Anschuldigungen zuvor eingeräumt und sich freiwillig von der Terrormiliz Ahrar al-Sham („Islamische Bewegung der Freien Männer Großsyriens“) gelöst. Der Mann war bereits 2017 wegen eines Drogendelikts festgenommen und verurteilt worden. Seitdem sitzt er im Gefängnis. Dem Urteil lag eine Verständigung zugrunde, es ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)

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