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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

Frankfurt

Hesse soll in Syrien gekämpft haben

Prozess vor dem Oberlandesgericht: Ein 32-Jähriger soll nach Syrien gereist sein und sich der Terrormiliz IS angeschlossen haben.

Ein 32-Jähriger muss sich ab Januar wegen Mitgliedschaft an der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten. Der aus Hessen stammende Walid D. soll im November 2013 mit dem Bus von Kassel über Serbien, Bulgarien und die Türkei nach Syrien gereist und vom IS als Kämpfer angenommen worden sein, teilte das Oberlandesgericht (OLG) am Montag in Frankfurt mit. Ein Registrierungsbogen des IS bestätige dies. Schon zuvor habe er sich verschiedene Waffen beschafft und im Internet nach Möglichkeiten recherchiert, sie in einem Auto zu verstecken und so in die Türkei zu gelangen.

Der 32-Jährige kehrte den Angaben zufolge schon nach knapp einem Monat, Anfang Dezember, zurück nach Deutschland. Ihm werde auch Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen, erklärte das OLG. Diese Vorwürfe stammten aus dem Dezember 2017 und würden vor dem Amtsgericht Kassel verhandelt. (dpa) 

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