Frankfurt

Gefälschte Markenware in Edel-Boutiquen

Eine 38-jährige Frau soll in hochwertig ausgestatteten Boutiquen gefälschte Handtaschen und Schuheangeboten haben. Die Staatsanwaltschaft rät Betroffenen, Anzeige zu stellen.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine 38 Jahre alte Frau, die in mehreren Geschäften im Stadtgebiet angebliche Markenware verkauft haben soll. Der Frau wird vorgeworfen, in ihren hochwertig ausgestatteten Boutiquen vor allem gefälschte Handtaschen und Schuhe von namhaften Luxus-Herstellern zu leicht reduzierten Preisen angeboten zu haben.

Wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch berichtete, wurden bei Durchsuchungen im vergangenen Monat über einhundert Kartons mit Lederwaren, Schuhen, Kleidung und Accessoires sichergestellt. Es bestehe der dringende Verdacht, dass es sich bei den Waren um Plagiate handelt.

Der Beschuldigten wird gewerbsmäßige strafbare Kennzeichenverletzung, gewerbsmäßiger Betrug und gewerbsmäßiger Verstoß gegen das Designgesetz in einer Vielzahl von Fällen vorgeworfen. Die 38-Jährige hat Läden in der Alten Rothofstraße, der Berliner Straße sowie im Bereich des Sheraton Hotels am Frankfurter Flughafen betrieben.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ruft Geschädigte auf, Anzeige zu stellen. In einer Pressemitteilung weist sie darauf hin, dass der Besitz von gefälschten Waren zum privaten Gebrauch nicht strafbar ist; Geschädigte erhalten die erworbenen Plagiate laut Staatsanwaltschaft deshalb in aller Regel zurück. Betrogene Kunden haben außerdem die Aussicht auf Schadensersatz. (dpa/jon) 

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