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Cannabispflanzen, verkaufsfertiges Marihuana und Waffen haben Polizisten bei einem 26-Jährigen in Frankfurt sichergestellt.

Kriminalität in Frankfurt

Cannabisplantagen in Frankfurt ausgehoben

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Durch Zufall entdeckt die Frankfurter Polizei gleich zwei Cannabisplantagen in Preungesheim. Beide wurden mutmaßlich von einem 26-Jährigen betrieben.

Kommissar Zufall hat die Frankfurter Polizei zu einer Cannabisplantage im Stadtteil Preungesheim geführt. Ein 26 Jahre alter Mann hat nicht nur in seiner Wohnung Marihuana angebaut, sondern auch auf einem Gartengrundstück, das ihm gehörte.

Wie ein Sprecher am Donnerstag berichtete, wollten Polizisten am Mittwoch wegen eines unterschlagenen Mobilphones die Wohnung eines 26 Jahre alten Mannes in der Weilbrunnstraße durchsuchen. Schon beim Betreten der Wohnung stieg ihnen jedoch der unverwechselbare Geruch von Marihuana in die Nase. Der 26-Jährige hatte in seinem Wohn- und in seinem Schlafzimmer eine Cannabisplantage mit insgesamt 47 Pflanzen eingerichtet, die bis zu 50 Zentimeter hoch waren. Daneben fanden die Beamten die notwendige Ausrüstung für die Aufzucht der Pflanzen sowie Geräte für die Portionierung des Marihuanas. Auch eine Ernte konnten sie sicherstellen - genau 632 Gramm des Rauschgiftes.

Während der Wohnungsdurchsuchung fanden die Polizisten heraus, dass der 26-Jährige auch noch ein Gartengrundstück besitzt. Dort fanden sie ein Zelt für den Cannabisanbau, das allerdings zu dem Zeitpunkt leer stand. 

Der 26-Jährige verfügte über mehrere Waffen. Die Ermittler stellten ein Knicklaufluftgewehr, einen Schlagstock, eine PTB-Waffe und ein Pfefferspray sicher. Und auch das Mobilphone, das den Einsatz ursprünglich ausgelöst hatte, fand sich an.

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