Frankfurt

Betrüger leimt Mieter

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Ein Mann soll als vermeintlicher Vermieter einer Wohnung in der Innenstadt von Wohnungssuchenden mehrere Zehntausend Euro abkassiert haben.

Ein 39 Jahre alter Mann soll als vermeintlicher Vermieter einer Wohnung in der Innenstadt von mehreren Wohnungssuchenden mehrere Zehntausend Euro abkassiert haben. Laut Polizei hatte der Mann über eine Internetplattform eine 2-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung inseriert. Es meldeten sich jede Menge Interessenten. Bei mindestens zwölf von ihnen habe der Mann aus unterschiedlichen vorgeschobenen Gründen (Mietvorauszahlung, Kaution oder Abstandszahlung für Möbel) von den Wohnungssuchenden eine Vorauszahlung verlangt.

Stellenweise habe der Mann die Interessenten sogar durch eine real existierende, ihm aber nicht gehörende Wohnung geführt. Das Geld war anschließend weg. Eventuelle weitere Opfer des Betrügers werden gebeten, sich schnellstmöglich bei der Polizei zu melden.

Laut Polizei ist diese Masche nicht neu – wenn auch normalerweise nicht ganz so erfolgreich wie in diesem Fall. Indizien für eine betrügerische Wohnungsofferte sind laut Polizei: fehlende Informationen zu dem Mietobjekt, Fotos wie aus einem Katalog, Inserat in schlechtem Deutsch, Korrespondenz ausschließlich auf Englisch möglich, ausländische Bankkonten, Adresse existiert nicht, kein Ansprechpartner. Das sicherste Erkennungsmerkmal für einen Wohnungsbetrug in Frankfurt ist aber vor allem dieses: ein günstiger Mietpreis. 

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