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Jutta Ditfurth wurde im März in einem Zug von einem Mann angegriffen.

Jutta Ditfurth

19-Jähriger soll Jutta Ditfurth angegriffen haben

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Die Polizei hat den Mann gefasst, der die Frankfurter Politikerin Jutta Ditfurth im März in einem Zug mit einer Eisenstange geschlagen haben soll. Es handelt sich um einen 19-Jährigen. Sein Motiv ist noch unbekannt.

Fahndungserfolg nach Angriff im ICE: Die Polizei hat die Identität des jungen Mannes ermittelt, der auf einer Zugfahrt die Frankfurter Politikerin Jutta Ditfurth mit einer Eisenstange niedergeschlagen haben soll. Bei ihm handelt es sich um einen 19 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz, wie  Udo Gehring, der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, am Mittwoch berichtete. Der 19-Jährige soll die Ökolinx-Stadtverordnete am 23. März auf einer Bahnfahrt von Frankfurt nach Freiburg angegriffen haben. Ditfurth wurde dabei verletzt: Sie erlitt eine Gehirnerschütterung.

Wie Gehring berichtete, wird gegen den 19-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.  Zu den Motiven des Mannes konnte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern keine Angaben machen. Eine „tragfähige Aussage zum Motiv“ sei derzeit noch nicht möglich.  Die Ermittlungen gegen den 19-Jährigen liefen noch.

Jutta Ditfurth, seit ihrer Zeit bei den Grünen einer der prominentesten Frankfurter Politikerinnen, hatte den Angriff am 23. März auf ihrer Facebook-Seite öffentlich gemacht. Von der Tat gibt es keine Videoaufzeichnungen, weil die Waggons der Deutschen Bahn nicht überwacht werden.

Die Politikerin hatte an dem fraglichen Freitag um 14.50 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof noch gerade den abfahrbereiten ICE nach Freiburg erwischt. In dem Zug fiel ihr nach eigenen Angaben ein junger Mann auf,  der in dem vollen Waggon einen Metallstock dabei hatte. Kurz nach der Abfahrt soll er ihr unvermittelt zweimal mit diesem auf den Kopf geschlagen und dabei verletzte haben. Wegen der erlittenen Gehirnerschütterung lag Ditfurth zwei Wochen lang mit Schwindel und Kopfschmerzen im Bett.

Ditfurth bat nach eigenen Angaben zwei Mal den Schaffner im Zug, die Polizei zu alarmieren, was nicht geschehen sei. Schließlich habe sie auf einen Polizeieinsatz verzichtet, weil klar wurde, dass dies die Weiterfahrt des Zuges erheblich verzögert hätte. Auch hätte sich der Unbekannte bei ihr mehr schlecht als recht entschuldigt.

In Mannheim stieg der Täter dann unbehelligt aus. Auf die Frage, warum er Ditfurth niedergeschlagen habe, soll er damals geantwortet haben, er sei sauer über eine vorangegangene Zugverspätung – und könne Ditfurth nicht leiden.

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