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Ein Mitarbeiter des Bistums Limburg darf in den kommenden fünf Jahren nicht als Diakon arbeiten.

Kinderpornos besessen - Bistum Limburg schränkt Dienst von Diakon ein

Der Mann darf in den kommenden fünf Jahren nicht als Diakon arbeiten und Tätigkeiten übernehmen, die mit diesem Amt verbunden sind.

Das Bistum Limburg schränkt die Aufgabenbereiche eines Mitarbeiters ein, bei dem Kinderpornos gefunden wurden. Der Mann darf in den kommenden fünf Jahren nicht als Diakon arbeiten und Tätigkeiten übernehmen, die mit diesem Amt verbunden sind, wie das Bistum am Mittwoch mitteilte. 

Das sei das Ergebnis des damit abgeschlossenen kirchenrechtlichen Strafverfahrens. Dem Mann sei die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verboten worden und er müsse sich 150 Tage unentgeltlich im sozialen Bereich engagieren. Der Mann bleibt der Mitteilung zufolge Mitarbeiter des Bistums und soll künftig in der Verwaltung eingesetzt werden. 

Auch die Staatsanwaltschaft hatte gegen den Mann ermittelt. Im vergangenen Jahr erging ein Strafbefehl gegen ihn wegen des Besitzes von Kinderpornos. Er musste eine Geldstrafe von 12.000 Euro zahlen. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Februar 2017 - es ging um kinder- und jugendpornografische Bilddateien - hatte das Bistum den Mann nach eigenen Angaben vom Dienst freigestellt. (dpa)

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