Museum für Kommunikation

Bewegungsfreiheit

Am 4. Juli 2004 war es soweit: Das Museum für Kommunikation eröffnete seine neue Dauerausstellung - sieben Themenbereiche, die sich wie Tortenstücke um den

Am 4. Juli 2004 war es soweit: Das Museum für Kommunikation eröffnete seine neue Dauerausstellung - sieben Themenbereiche, die sich wie Tortenstücke um den Lichthof des Museumsbaus legen. Ein Rundgang macht Wiederentdeckungen möglich, zeigt etwa Tontäfelchen aus dem 21. Jahrhundert vor Christus, das Konvolut von 275 Briefen aus dem Jahr 1585 oder Originaltelegramme der sinkenden Titanic. "Sinking, wants immediate assistance!" - erschütternde Dokumente aus den letzten Minuten vor der Katastrophe.

Dass die Anfänge des Handys fast hundert Jahre zurückreichen, wissen nur die wenigsten: Die ersten Versuche, drahtlose Telefone zu entwickeln, gab es schon im Jahr 1918. 1958 wog ein Funktelefon 16 Kilo - und das erste Handy kostete im Jahr 1989 noch stolze 4250 Euro. Kommunikation, ein Zauberwort dieser Tage, ist ständig in Bewegung - genauso wie das Museum für Kommunikation, das seit 1995 zur "Museumsstiftung Post und Telekommunikation" gehört. Die neue Dauerausstellung vermag auf mehr als 2500 Quadratmetern dieses Zauberwort mit Leben zu füllen.

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