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Der hessische Innenminister Peter Beuth spricht von „positiven Erfahrungen“ beim Einsatz der Taser. 

Taser-Einsatz in Hessen

Beuth hält - trotz Todesfall - an Tasern fest

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Der hessische Innenminister lobt die abschreckende Wirkung und spricht von „positiven Erfahrungen“ - trotz eines Todesfalls.

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hält am Einsatz von Tasern fest, die offiziell Deig (Abkürzung für „Distanz-Elektroimpulsgerät“) genannt werden. Ein Sprecher Beuths sagte der FR am Montag, man habe „positive Erfahrungen“ mit den Geräten gesammelt. „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das Deig die Handlungsoptionen erweitert und je nach Lage die Möglichkeit bietet, ein milderes Zwangsmittel als die Schusswaffe einzusetzen“, erklärte er. Aus den Einsatzerfahrungen ergebe sich auch, dass das Deig eine „präventiv-abschreckende Wirkung“ entfalte und so zur Deeskalation beitrage. Die Polizisten würden „umfassend vorbereitet“, ehe sie die Erlaubnis zum Einsatz des Tasers erhielten, fügte der Sprecher hinzu.

Vor zwei Wochen war ein Mann in Frankfurt gestorben – wenige Tage, nachdem er beim Einsatz der Elektroschock-Pistole durch die Polizei kurzzeitig das Bewusstsein verloren hatte. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt, ob ein Zusammenhang zwischen dem Taser-Einsatz und dem Tod des Mannes besteht. „Die Todesursache ist noch nicht geklärt“, stellte auch der Ministeriumssprecher fest.

Die Linke hatte gefordert, dass die Polizei bis zur Klärung auf den Einsatz der Geräte verzichten solle. Das Ministerium bekräftigte jedoch, dass die sieben Polizeipräsidien mit jeweils fünf Deigs ausgestattet würden.

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