Rhein-Main

Betrieb der insolventen BRH Via Bus GmbH in Rhein-Main soll fortgeführt werden

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In Gesprächen mit Auftraggebern und Kunden will Meißner vom Insolvenzgericht Essen die Grundlage dafür schaffen, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und möglichst reibungslos weiterzuführen.

Der Betrieb der insolventen BRH Via Bus GmbH soll fortgeführt werden. Rechtsanwalt Nils Meißner kündigte an, „unverzüglich sämtliche Fortführungsoptionen mit unseren Vertragspartnern zu prüfen“. Meißner ist vom Insolvenzgericht Essen als vorläufiger Verwalter für die BRH Via Bus GmbH eingesetzt, wie seine Kanzlei Görg Partnerschaft meldet. 

Die Via Bus fährt im Rhein-Main-Gebiet im Kreis Offenbach, in Bad Vilbel die innerstädtischen Vilbus-Linien und im Main-Kinzig-Kreis. Via Bus ist eine Tochter der britischen Metropolitan European Transport Deutschland, die Anfang August Zahlungsunfähigkeit meldete. In Gesprächen mit Auftraggebern und Kunden will Meißner die Grundlage dafür schaffen, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und möglichst reibungslos weiterzuführen, heißt es. „Je zügiger uns dies gelingt, desto besser werden die Sanierungsaussichten für das Unternehmen und die gesamte Unternehmensgruppe“, notiert Meißner. Das Geld für Löhne und Betrieb sei bis November gesichert.

Bei der in Speyer ansässigen BRH Via Bus GmbH sind 330 Beschäftigte unter Vertrag. Linienverkehr wird mit 170 Bussen gefahren. Ende 2018 zog sich die Via Bus mutmaßlich wegen nicht endender Beschwerden der Fahrgäste aus dem Busgeschäft in Nidderau zurück.

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