Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Fußballspieler Mesut Özil und der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan.
+
Der Fußballspieler Mesut Özil und der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan.

Bebra

Beleidigung von Nationalspielern: Holzhauer tritt zurück

Der SPD-Politiker Bernd Holzhauer hatte die türkischstämmigen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan als „Ziegenficker“ bezeichnet.

Wegen der Beleidigung von zwei Nationalspielern hat in Osthessen der SPD-Politiker Bernd Holzhauer sein Amt niedergelegt. Er trete als Erster Stadtrat der Stadt Bebra zurück, erklärte Bernd Holzhauer am Montag. Der SPD-Politiker hatte im Mai die beiden türkischstämmigen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan wegen ihres Treffens mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan schwer beleidigt. Der Stadtrat schrieb auf seinem privaten Facebook-Account zur Auswahl für die Fußball-Weltmeisterschaft: „das vorläufige deutsche Aufgebot zur WM - 25 Deutsche und zwei Ziegenficker“.

Diese Äußerung sei sehr beleidigend gewesen, sagte Holzhauer und entschuldigte sich „bei allen, die darunter gelitten haben“. Er habe aber in keiner Weise andere Menschen egal welcher Nationalität oder Herkunft beleidigen wollen. Seinen Rücktritt begründete Holzhauer mit der „öffentlichen Situation“: „Ich glaube schon, dass ich persönlich die weiteren Anfeindungen hätte aushalten können.“ Seinen SPD-Parteifreunden und seiner Heimatstadt Bebra habe er das aber nicht zumuten wollen. (dpa) 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare