Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gülle in Hülle und Fülle: Ein Bauer in Brandenburg düngt sein Feld.
+
Gülle in Hülle und Fülle: Ein Bauer düngt sein Feld.

Verordnung

Belastung des Grundwassers soll sinken 

Mit strengeren Düngevorgaben will Hessen die Qualität des Grundwassers verbessern. 

Die neue Düngeverordnung solle unter anderem sicherstellen, dass weniger Stickstoff in die Gewässer und ins Grundwasser gelangt, teilte das Umweltministerium am Montag in Wiesbaden mit. Die Bundes- und Landesverordnungen seien auch überarbeitet worden, um eine Klage der EU abzuwenden. Die neuen Regeln treten 2021 in Kraft.

Bereits im August 2019 waren in Hessen bestimmte Gebiete ausgewiesen worden, auf denen der Eintrag von Stickstoff ins Grundwasser - etwa durch eine Düngung mit Gülle - verringert werden soll. Ein Übermaß an Nitrat im Wasser gilt als gesundheitsschädlich. Die Gebiete fallen in Hessen nach Protesten von Landwirten deutlich kleiner aus als zunächst erwartet.

Betroffen sind nun voraussichtlich zwölf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche, für die künftig verschärfte Regeln gelten. Sie betreffen etwa die Mengen an Dünger und die Zeiten der Düngung. Außerdem dürfe Wirtschaftsdünger nur aufgebracht werden, wenn vorher der Gehalt an Stickstoff und Phosphat im Boden ermittelt wurde, erläuterte das Ministerium. Weiterhin werde eine Meldepflicht für düngungsrelevante Daten eingeführt. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare