Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Porträtfotos FR, Arnds Abschied, aufgenommen am Freitag (03.05.2019) in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler
+
Porträtfotos FR, Arnds Abschied, aufgenommen am Freitag (03.05.2019) in Frankfurt am Main.

KOMMENTAR

Beitrag zum Neuanfang

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
    schließen

Gutachten zeigt Wege auf zur Rekommunalisierung der Gesundheitsversorgung

Selten stand die Berufsgruppe der Klinikbeschäftigten so stark im Fokus der Öffentlichkeit. Noch nie wurden die gravierenden Folgen des Personalmangels so offenkundig wie in der Pandemie. Nicht die Zahl der Beatmungsgeräte entscheidet über Tod oder Leben, sondern die der fachkundigen Hände, die sie bedienen können. Der Wettbewerb im Gesundheitswesen hält sie knapp. Eine Privatisierungswelle vernichtete öffentliche Kliniken. Asklepios in Gießen-Marburg, Helios in Wiesbaden, Sana in Offenbach - die großen Konzerne haben hier jetzt das Sagen. Auf der Suche nach den berühmten Synergieeffekten finden sie immer noch Ecken, wo Outsourcing die Gehälter noch ein wenig schmälert. Die Politik hat allen Einfluss abgegeben. Ist die Klinik ausgewrungen, wird sie weiterverscherbelt. Kein Wunder, dass immer mehr Pflegekräfte frustriert den Dienst quittieren. Ersetzt werden sie häufig nicht.

Das Rechtsgutachten zum Rückkauf der Uniklinik wird nicht die Trendwende bringen. Doch es zeigt Wege dorthin auf. Die Rekommunalisierung alleine wird den Pflegenotstand nicht lösen. Sie wäre aber ein wichtiger Trittsteinen zu einem Neuanfang in der Gesundheitsversorgung. Mit angemessener Bezahlung, einer ausreichenden Personalausstattung. Und einem Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Kranken orientiert. Und nicht an dem der Aktionäre.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare