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Beim Bahnverkehr hakt es noch

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Nach Chaos auf der Zugstrecke

hochtaunus - Am ersten Tag nach den Schulferien lief der Ersatzverkehr im Taunusbahnnetz wie geplant an. Das ist zumindest die Bilanz von Landrat Ulrich Krebs (CDU) und des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV).

Krebs hatte sich zuvor an einigen Bahnhöfen des Usinger Landes persönlich ein Bild gemacht. „Das beschlossene Ersatzkonzept auf der Taunusbahn ist deutlich besser angelaufen als erwartet - und vor allem deutlich besser als in der letzten Woche noch zu befürchten war.“

Vor allem der umfangreiche Schienenersatzverkehr mit zusätzlichen Gelenkbussen habe heute gut funktioniert, so dass es zu keinen Ausfällen oder größeren Verzögerungen gekommen ist. Auch einige Wasserstoffzüge waren gestern im Einsatz.

Das Notfallkonzept mit mehr Bussen und Lotsen am Gleis habe sich im Wesentlichen bewährt, so Landrat Krebs. Zwischen 6 und 11.30 Uhr seien die Züge bis auf zwei Ausnahmen gefahren, resümiert auch der RMV. Diese zwei kurzfristigen Ausfälle wurden mit dem Busersatzverkehr aufgefangen, so dass zur Hauptverkehrszeit jede geplante Fahrt durch eine Zug- oder Busverbindung abgedeckt worden sei, betont der Verkehrsverbund. Für den Rest des Tages war der Busersatzverkehr stündlich unterwegs, zusätzlich zu den verkehrenden Zügen. Heute gilt das gleiche Ersatzkonzept wie am Montag.

An manchen Stellen habe es gestern jedoch noch Probleme gegeben, so die Beobachtung des Landrats. „Im Bereich der Fahrgastinformationen ist es noch teilweise zu Problemen gekommen. Nicht an allen Bahnhöfen seien Servicekräfte des RMV zur Unterstützung und Koordination der Fahrgäste im Einsatz gewesen.“ Und auch die Auskunftsplattformen des RMV - App und Webseite - funktionierten am Montag nicht wie vom RMV versprochen fehlerfrei und zeigten beispielsweise Züge, die gefahren sind, gar nicht an. judo

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