Kassel/Marburg/Sanremo

Behörden vernehmen Studentin nach Sturz von Klippe

Die von einer Klippe in Italien gestürzte hessische Studentin ist am Donnerstag von einer italienischen Staatsanwältin vernommen worden. Die Vernehmung habe in Nordhessen stattgefunden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Kassel.

Die von einer Klippe in Italien gestürzte hessische Studentin ist am Donnerstag von einer italienischen Staatsanwältin vernommen worden. Die Vernehmung habe in Nordhessen stattgefunden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Kassel. Nordhessische Ermittler hätten im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens die Italiener unterstützt. Die Vernehmung sollte klären, ob die Frau im vergangenen Jahr von einem damals 32-Jährigen geschubst und so schwer verletzt wurde.

Zu dem Ergebnis der Vernehmung machte die Polizei keine Angaben. Die Zuständigkeit liege bei den italienischen Behörden. Die Studentin aus Kassel lebte vor dem Vorfall in Marburg. Bei einer Urlaubsreise im vergangenen Jahr soll der 32-Jährige aus Nordafrika die damals 21-Jährige im italienischen Sanremo einen Abhang am Meer hinunter gestoßen haben. Sie wurde bei dem Sturz aus 50 bis 70 Metern Höhe schwer verletzt. Die Frau war nach dem Vorfall zunächst nicht vernehmungsfähig und wurde nach Deutschland gebracht.

Dem Verdächtigen wird in Italien versuchter Mord und sexuelle Gewalt vorgeworfen. Die Mutter des Opfers erstattete in Deutschland Anzeige. Der 32-Jährige sitzt nach letzten Informationen in Untersuchungshaft.

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