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Befragung zur Mobilität startet

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TU Dresden erhebt Daten für Verkehrsplanung

OBERURSEL - Die tägliche Mobilität der Oberurselerinnen und Oberurseler steht im Mittelpunkt einer Haushaltsbefragung der Technischen Universität (TU) Dresden, die im Februar startet. Darauf weist das Rathaus hin. Die Untersuchung sei Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten - System repräsentativer Verkehrsbefragungen 2023“, das in mehr als 500 deutschen Kommunen zeitgleich laufe. Das Projekt liefere wichtige Erkenntnisse und Daten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung. Gerade Oberursel, das mit seinem „Verkehrlichen Leitbild“ und Konzepten für Rad- und Fußverkehr sowie Klimaschutz die Verkehrswende anstrebe, sei auf eine belastbare Datengrundlage angewiesen, heißt es aus dem Rathaus. Bürgermeisterin Antje Runge (SPD): „Mit verlässlichen Daten haben wir das notwendige Fundament, die Prozesse effizient und erfolgreich zu gestalten. Ich bitte daher alle per Zufall ausgewählten Bürgerinnen und Bürger teilzunehmen! Jedes Alter, jedes Geschlecht und jede Form der Mobilität soll in die Ergebnisse einfließen.“ So werde etwa gefragt, ob und mit welchen Verkehrsmitteln die Oberurseler im Alltag unterwegs sind, welche Entfernungen sie dabei zurücklegen oder ob sie einen Führerschein haben. Ebenso werden sie gefragt, was sie von der Erreichbarkeit von Haltestellen halten und wie zeitaufwendig ihre täglichen Wege sind.

Die Befragung in Oberursel beginnt im Februar und läuft über ein Jahr. Die Adressen der ausgewählten Haushalte seien per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen worden. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um Mitwirkung bittet. Die Teilnahme ist freiwillig. Auch Menschen, die nur selten unterwegs seien, seien zur Mitwirkung aufgerufen, weil das Mobilitätsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden solle.

Die Fragen können flexibel online beantwortet werden. Alternativ gibt es geschulte Telefoninterviewer. Auch eine kostenfreie Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet.

Weitere Infos im Internet auf www.tu-dresden.de/srv. red

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