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Baustop auf der Zeil

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Die Bauarbeiten auf der Einkaufsmeile Zeil gehen weiter - der Streit mit der Baufirma ist eingestellt.
Die Bauarbeiten auf der Einkaufsmeile Zeil gehen weiter - der Streit mit der Baufirma ist eingestellt. © dpa

Weil die Stadt Frankfurt mit ihren Zahlungen in Verzug sind, hat die zuständige Firma für Tiefbauarbeiten Bratengeier die Arbeiten eingestellt.Arbeiten eingestellt. Die letzten Lücken im neuen Pflaster zur Konstablerwache hin werden somit nicht geschlossen. Von Matthias Arning

Von Matthias Arning

Auf der Zeil hat die für die dortigen Tiefbauten verantwortliche Firma Bratengeier vor drei Wochen ihre Arbeiten eingestellt. Als Grund dafür nannte das Unternehmen den "Zahlungsverzug der Stadt". Die Geschäftsleitung der in Dreieich angesiedelten Firma bestätigte entsprechende Informationen der Frankfurter Rundschau.

Die letzten Lücken im neuen Pflaster zur Konstablerwache hin werden gegenwärtig nicht geschlossen. Am dortigen Abgang zur U-Bahn bleiben breite Fugen vorerst nur provisorisch mit Teer gekittet. Absperrgitter sollen verhindern, dass sich Passanten an dieser Ecke der Einkaufsstraße verletzen. Wann die Arbeiten weitergehen, wusste am Mittwoch niemand zu sagen.

"Mit Hochdruck" werde mit der Firma verhandelt, bestätigte eine Sprecherin der Stadtkämmerei das Bemühen der Stadtregierung, das Problem zu lösen. Kassenwart Uwe Becker selbst sei in mit diesem Ziel geführte Unterredungen eingebunden. Der Magistrat nehme den Baustopp auf der umsatzträchtigen Einkaufsmeile "überaus ernst". Es gebe großes Interesse, die Arbeiten wieder in Gang zu bringen.

Schließlich dauern diese Arbeiten an der Neugestaltung der Zeil jetzt schon viel länger als ursprünglich geplant. An sich hätte die Verlegung des neuen Pflasters und die Schaffung anderer Sitzgelegenheiten auf der Einkaufsstraße bereits Ende vergangenenen Jahres abgeschlossen sein sollen. Als sich abzeichnete, dass das Projekt erheblich in zeitlichen Verzug geraten könnte, sollen städtische Ämter die Baufirma ermuntert haben, die Arbeiten zügiger zu erledigen und auch die Nächte zu nutzen. Dadurch dürften die Mehrkosten entstanden sein.

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