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Baubeginn für RTW ist angepeilt

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Von: Annette Schlegl

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Die Züge der Regionaltangente West (RTW) sollen erst 2028 fahren, aber im Frühjahr 2022 sollen die ersten Bauarbeiten beginnen. Foto: Monika Müller
Die Züge der Regionaltangente West (RTW) sollen erst 2028 fahren, aber im Frühjahr 2022 sollen die ersten Bauarbeiten beginnen. © Monika Müller

Der Startschuss für das Schienenprojekt Regionaltangente West kann wahrscheinlich im ersten Quartal 2022 gegeben werden.

Jahrelang ist das Schienenprojekt Regionaltangente West (RTW) geplant worden, jetzt steht es vor der Verwirklichung. Claudia Jäger, Erste Beigeordnete des Kreises Offenbach, sagte bei der Vorstellung des Kreishaushaltsplans, dass der Baubeginn Anfang 2022 geplant sei.

„Wenn es gutgeht, könnte die RTW im ersten Quartal 2022 begonnen werden“, bestätigte Geschäftsführer Horst Amann. Der Planfeststellungsabschnitt Süd 1 ist dann der erste, der in Angriff genommen werden kann. Das heißt: der Streckenabschnitt von Kelsterbach bis Dreieich. Schwerpunkt sei das Teilstück vom Frankfurter Bahnhof Stadion über den Bahnhof Neu-Isenburg bis nach Dreieich-Buchschlag.

„Es sieht sehr gut aus, was das Planfeststellungsverfahren des Abschnitts Süd 1 betrifft“, sagt Amann. Seine Gesellschaft habe noch „ein paar Hausaufgaben“ zu machen. Die Entscheidung trifft letztlich das Regierungspräsidium als Genehmigungsbehörde, die „unsere Hausaufgaben noch prüfen muss“, so Amann. Und doch könnte noch im ersten Quartal 2022 der Bescheid der Behörde vorliegen – und dann könnte der Bau auch gleich beginnen. „Wir starten mit einer Bogenbrücke zur Querung des Bahnhofs Stadion und mit kurzem Nachlauf mit einer Eisenbahnunterführung im Bahnhof Neu-Isenburg“, sagt Amann. Die RTW-Züge sollen diesen Bahnhof unterirdisch queren.

Zum Abschnitt Süd 1 gehört auch der Haltepunkt Mörfelder Landstraße, der neu geschaffen wird, sowie eine Abzweigung am Neu-Isenburger Bahnhof in Richtung Stadt hinein. Die Zweigstrecke durch Neu-Isenburg hindurch ist unter dem Bauabschnitt Süd 2 zusammengefasst. 2027 solle der Abschnitt Süd 1 fertig sein, so Amann. Der Fördermittelantrag für den Bau sei gestellt, aber noch nicht beschieden. Rund 85 Prozent der Baukosten tragen Bund und Land, den Rest die 13 RTW-Gesellschafter.

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