Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rhein-Main

B3 Biennale will mit neuemForum junge Talente fördern

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
    schließen

Das Festival wird hybrid abgehalten und Identität ist ein zentrales Thema.

Die B3 Biennale des bewegten Bildes widmet sich in diesem Jahr in neuer Form der Förderung junger Kreativ-Talente. Eine Sonderreihe des Festivals, das vom 15. bis 24. Oktober abgehalten wird, richtet den Fokus auf das Thema „Identität“. Arbeiten dazu werden unter anderem in leerstehenden Geschäften im Einkaufszentrum MyZeil in Frankfurt zu sehen sein.

Um regionale, nationale und internationale Young Professionals und Kreativ-Talente zu fördern, hat die B3 Biennale das B3 Talent Forum gegründet. Es vereint zwei neue Formate der Förderung: das hochschulübergreifende Abschluss-Förderprogramm HAB-Hessen für Studierende in Kunst-, Film- und Medienstudiengängen, und die Initiative HessenLab, die sich in enger Kooperation zwischen der Hessischen Filmförderung und der B3 entwickelt hat.

25 Nachwuchstalente, die sich noch bis zum 15. Juli bewerben können, werden im Rahmen des Festivals, das seit 2013 Film- Kunst- und Medienschaffenden aus aller Welt in Frankfurt eine Plattform bietet, mit Mentoren aus der audiovisuellen Kreativbranche zusammenkommen, Neues lernen und sich mit Menschen, die für ihre berufliche Weiterentwicklung wichtig sind, vernetzen können.

Festival

Die B3 Biennale des bewegten Bildes 2021 wird von 15. bis 24. Oktober wegen der Corona-Pandemie wie im Vorjahr auch hybrid abgehalten.

Das „B3 Forum bewegtes Bild“ wird in einer Sonderreihe das Thema „Identität“ beleuchten. Arbeiten dazu werden im öffentlichen Raum zu sehen sein, u.a. in leerstehenden Läden im Einkaufszentrum MyZeil.

Bis zum 15. Juli können sich Young Professionals und Kreativ-Talente für das „HessenLab“ bewerben. lad

b3biennale.de

Digitale Kunst

„Wir wollen, dass alle klugen Köpfe ihr volles Potenzial entfalten können, denn dann erschaffen sie Dinge, die uns alle bereichern und voranbringen“, sagte Angela Dorn (Grüne), hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, gestern in der Astor Film Lounge, die erneut das Festivalzentrum sein wird.

Die B3 wird, wie im Vorjahr, wegen der Pandemie hybrid abgehalten, das heißt, es wird Live- und Online-Veranstaltungen geben. Das ebenfalls neu entwickelte B3 Forum bewegtes Bild wird in einer Sonderreihe das Thema „Identität“ in den Fokus nehmen. Künstlerinnen und Künstler sowie Medienschaffende werden sich in ihren Arbeiten mit Fragen, etwa was Identität für den Einzelnen und das Kollektiv bedeutet und wie sie das Handeln beeinflusst, befassen und damit in den öffentlichen Raum und in leerstehende Geschäfte des Einkaufszentrums MyZeil gehen.

Darüber hinaus werde sich das Festival mit dem Phänomen der Kryptokunst befassen, sagte Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) und künstlerischer Leiter der B3. Digitale Kunstwerke werden inzwischen für astronomische Summen gehandelt. Zu den Künsterinnen, deren Arbeiten auf dem Festival zu sehen sein werden, so Kracke weiter, gehören die niederländische Fashion-Tech-Designerin Anouk Wipprecht, die Französin Tabita Rezaire, die sich u.a. mit Kolonialismus befasst, und Sandra Mann, die in diesem Jahr mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet wurde.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare