Hessen

Sport treiben und die Rente genießen

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Die Hessen blicken laut Umfrage optimistischer als andere in die Zukunft.

Wenn es um das Spazierengehen oder das Sporttreiben als solches geht, macht den Hessen so schnell keiner was vor. Laut einer repräsentativen Studie des Finanzdienstleisters und Versicherers Axa wollen Hessens Erwerbstätige, wenn sie in den Ruhestand gehen, keinesfalls auf körperliche Betätigungen verzichten. Und sie liegen damit in Deutschland an der Spitze.

Immerhin 26 Prozent der Befragten sagen, Sport sei für sie unverzichtbar. Bundesweit liegt der Schnitt bei 20 Prozent. Spazierengehen und wandern will fast jeder dritte Ruheständler, auch das deutlich über dem Bundesschnitt von 28 Prozent.

Sorgen um ihre materielle Zukunft machen sich die Bewohner und Bewohnerinnen Hessens auch etwas weniger, als es die Nachbarn tun. In keinem anderen Bundesland ist Altersarmut in Nachbarschaft oder Bekanntenkreis seltener ein Thema als hierzulande, wo in etwa jeder Zweite angab, sich darüber Gedanken zu machen (gegenüber knapp 60 Prozent bundesweit).

Größer sind die Bedenken, wenn es um die öffentlichen Haushalte geht. Knapp 40 Prozent der Befragten in Hessen sehen die Gefahr, dass die Kassen überfordert sein könnten, wenn jetzt die starken Jahrgänge der sogenannten Baby-Boomer in Rente gehen. Der Bundesschnitt liegt bei 30 Prozent.

Dennoch sind die Hessen skeptisch, wenn es darum geht, die Rente teilweise durch Steuergelder zu finanzieren. Nur jeder zweite Erwerbstätige hält das für einen gangbaren Weg, bundesweit liegt die Zustimmung bei 60 Prozent. Bei jenen, die bereits eine Altersrente beziehen, liegt die Zustimmung jeweils rund sechs Prozentpunkte höher.

Für die Umfrage wurden im April laut Axa bundesweit knapp 3400 Personen interviewt.

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