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Besucher  stehen vor einem Podest mit zahlreichen Bauhaus-Leuchten, über denen Diagramme zu der Finanzen der documenta hängen.

Kunst

Ausstellung in Kassel verbindet documenta und Bauhaus

Eine neue Ausstellung in Kassel vergleicht die Kunstschule Bauhaus mit der documenta.

"bauhaus ö documenta. Vision und Marke" ist Titel einer Schau, die bis zum 8. September in der Neuen Galerie zu sehen ist. "Es geht genauso um Gemeinsamkeiten, wie um Differenzen und auch Gegensätze", sagte Kurator Philipp Oswalt am Donnerstag bei der Vorstellung der Ausstellung. Ziel sei eine übergeordnete Betrachtung beider Kulturmarken.

Das Bauhaus im Weimar gilt als die bedeutendste Schule für Kunst, Design und Architektur im 20. Jahrhundert. Laut Ausstellungsmachern gibt es zwar Gemeinsamkeiten mit der documenta als wichtigste Schau für moderne Kunst. Beide trenne aber auch viel. Beim Bauhaus gebe es den Versuch, eine "Grundgrammatik der Gestaltung zu formulieren". Bei der documenta erwarte man eine Konfrontation mit dem Fremden.

So erfinde sich jede Ausstellung neu, erklärte Sabine Schormann, Generaldirektorin der documenta: "Insofern fanden wir das eine unglaublich spannende Idee, sich mit der documenta unter diesem Aspekt in Verbindung mit dem Bauhaus auseinanderzusetzen."

Die Ausstellung zum "Jubiläum 100 Jahre Bauhaus" ist eine Zusammenarbeit des documenta-Archivs, der Universität Kassel und der Museumslandschaft Hessen Kassel. Die Ausstellung versucht Inhalte an einfachen Fragen wie "Was ist die Vision dahinter?" zu vermitteln. Gezeigt werden Originalwerke und dokumentarische Ausstellungsobjekte. Teil des Projekts ist unter anderem eine Online-Ausstellung, die ab dem 15. August im Internet zeigen soll, wie viel Bauhaus in der documenta steckt. (dpa)

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