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Bad Homburg

Aufschub des Umbaus am Schulberg gewünscht

Straßenzug soll nicht vor 2023 erneuert werden.

Die Sanierung des Schulbergs zwischen Ritter-von-Marx-Brücke und Haingasse wird voraussichtlich verschoben. Statt wie geplant im nächsten April soll die Umgestaltung des Streckenzuges erst ab Februar 2023 in Angriff genommen werden – so das Ergebnis eines Infoabends im Kurhaus.

Der Magistrat werde den städtischen Gremien eine entsprechende Vorlage zur Kenntnis geben, sagte Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU), nachdem sich die Mehrheit der rund 20 anwesenden Anlieger, größtenteils Geschäftsinhaber und Gastronomen, für eine Verschiebung des Projekts ausgesprochen hatte. „Aus fachlicher Sicht spricht nichts dagegen“, meinte Hetjes und empfahl den Gremien „sich nicht gegen den Bürgerwillen zu stellen“.

Die Sanierung war ursprünglich für 2020 angedacht und wurde, weil der Magistrat den pandemiegebeutelten Einzelhandel nicht weiter belasten wollte, aufs kommende Jahr verschoben. Bereits dies sorgte für politischen Gegenwind. Das Großprojekt zielt nämlich vor allem darauf ab, die Strecke passanten- und fahrradfreundlicher zu gestalten. Angedacht ist, neben einer neuen Bepflasterung und Asphaltierung, den Gehweg zu verbreitern, die Bushaltestelle zwischen Wallstraße und Haingasse barrierefrei auszubauen, den Schlossplatz zu sanieren, die Fußgängerschutzanlage von der Ost- auf die Westseite der Herrengasse zu verlegen und einen Schutzstreifen zu schaffen, der es Radelnden ermöglicht, entgegen der Fahrtrichtung zu fahren.

Auch Teile der Ver- und Entsorgungsleitungen werden saniert. Zusätzlich zur Sanierung des Kanalsystems werden die Stadtwerke – sie zeichnen neben der Stadtentwässerung und dem Straßenbau für das mit 1,8 Millionen Euro veranschlagte Projekt verantwortlich – Gas- und Wasserleitungen erneuern und neu verlegen. Auch die Syna werde im Bedarfsfall neue Stromleitungen legen, erklärte Markus Philipp, Fachbereichsleiter Tiefbau und technischer Direktor der Stadtwerke. Er rechnet mit einer Bauzeit von 15 bis 17 Monaten.

Sorgenfalten hatten viele Teilnehmer besonders deshalb, weil die Bauarbeiten eine teilweise Vollsperrung nach sich ziehen werden. Beginnend mit der Kreuzung Haingasse/Louisenstraße sind für die Arbeiten im Untergrund drei Bauabschnitte eingeplant. „Ich frage mich, ob das denn tatsächlich schon im kommenden Frühjahr nötig ist. Viele haben zu kämpfen und würden eine Baustelle vor der Tür nicht überstehen“, klagte ein Geschäftsinhaber. Robert Bender, Betreiber des Darmstädter Hofs, stieß ins gleiche Horn. „Die vergangenen eineinhalb Jahre waren nicht nur für uns, sondern auch für die benachbarten Betriebe katastrophal.“

Hetjes zeigte Verständnis, stellte aber klar: „Maximal ein Jahr“ ließe sich die Maßnahme schieben.

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