Justiz

Anschläge geplant

Mutmaßlichen Salafisten wollten wohl Anschläge auf Polizeibeamte und Menschengruppen verüben. Das Landgericht Frankfurt verurteilt nun drei Männer.

Wegen Terrorismus-Finanzierung sind drei  Männer am Montag vor dem Landgericht Frankfurt verurteilt worden: ein 22 Jahre alter Offenbacher zu drei Jahren und zwei Monaten Haft, ein 32-Jähriger aus Wiesbaden zu zwei Jahren und zehn Monaten, dessen aus Frankfurt kommender Zwillingsbruder zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung.

Hier fiel der Richterspruch milder aus, weil das Gericht anders als bei den anderen keinen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sah.

Laut Urteil wollten die mutmaßlichen Salafisten Anschläge auf Polizeibeamte und Menschengruppen verüben. Dafür wollten sie ein Kalaschnikow-Gewehr kaufen. Da es so weit aber nicht kam, blieb eine Verurteilung wegen einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat aus. (dpa)

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