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Flüchtlingsunterkunft in Bad Vilbel: Auch Flüchtlinge werden Opfer rechtsextremer Gewalt.

Kriminalität in Hessen

Hilfe für Opfer rechter Gewalt in Hessen

Die hessische Opferberatungsstelle "Response" in Frankfurt eröffnet in Kassel eine Zweigstelle. Grund ist die hohe Zahl der rechtsextremen Übergriffe auf Ausländer in Hessen.

Die hessische Opferberatungsstelle „Response“ in der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank hat eine Zweigstelle in Kassel eröffnet. Hintergrund sei das gleichbleibend hohe Niveau rechtsextremer Übergriffe auf Ausländer in Hessen, heißt es in einer Pressemitteilung von „Response“: „Mit der neuen Anlaufstelle in Kassel reagieren wir auf die Entwicklung der jüngsten Zeit“, sagt Roman Jeltsch, Leiter der Beratungsstelle.

Laut Statistik des Landeskriminalamtes (LKA) für 2016 sind die Übergriffe rechter und rassistischer Gewalt sowie anderer politisch motivierter Taten von Rechten in Nordhessen mit 149 Fällen vergleichsweise hoch. „Eine gute Vernetzung vor Ort erhöht die Sichtbarkeit von Hilfsangeboten für Betroffene“, sagt Tina Dürr, stellvertretende Leiterin des Demokratiezentrums Hessen. Betroffene sollen ermutigt werden, sich Hilfe und professionelle Unterstützung zu holen.

„Response“ berät seit Anfang 2016 Opfer rechter und rassistischer Gewalt. Seitdem haben sich dort 84 Menschen gemeldet. Sie wurden zum Beispiel wegen ihrer Herkunft gemobbt, am Arbeitsplatz bedroht oder auf offener Straße angegriffen, beleidigt und unter Druck gesetzt.     (prbw)

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