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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand.

Frankfurt/Main

Anklage: 7,8 Millionen Euro Gewinn mit Marktmanipulationen

Wegen mutmaßlicher Marktmanipulationen an der Börse in einem Volumen von rund 7,8 Millionen Euro führt das Landgericht Frankfurt derzeit einen Prozess gegen einen 61 Jahre alten Unternehmer.

Wegen mutmaßlicher Marktmanipulationen an der Börse in einem Volumen von rund 7,8 Millionen Euro führt das Landgericht Frankfurt derzeit einen Prozess gegen einen 61 Jahre alten Unternehmer. Der Angeklagte, dem Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz zur Last gelegt werden, meldete sich jedoch auch am zweiten Verhandlungstag am Mittwoch über seinen Verteidiger krank. Nach einer amtsärztlichen Untersuchung soll möglicherweise gegen ihn ein Haftbefehl ergehen, teilte der Anklagevertreter mit.

Laut Anklage arbeitete der Unternehmer mit einem bereits 2014 verurteilten ehemaligen Börsenexperten zusammen. In dessen Börsenberichten und Kaufempfehlungen sollen die Aktien des Mannes künstlich hochgepuscht worden sein, so dass die eigentlich minderwertigen Papiere einen Kaufpreis von 7,8 Millionen Euro erbrachten. Das Strafverfahren läuft bereits seit 2014 - Verhandlungstermine mussten aber immer wieder verschoben oder kurzfristig abgesetzt werden.

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