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Anfrage zum Bahn-Chaos

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Hochtaunus Kritik an Landesregierung

Die SPD-Landtagsabgeordnete Elke Barth wirft der Landesregierung in einer Mitteilung "komplettes Desinteresse am ÖPNV-Chaos im Hochtaunuskreis" vor. Nach einem durch einen Lastwagen verursachten Brückenschaden über die A5 verkehre die S-Bahn zwischen Frankfurt-Rödelheim und Oberursel nur noch im Pendelverkehr, so dass Fahrgäste aus Bad Homburg und Friedrichsdorf zweimal umsteigen müssten. Fahrgäste aus dem Hintertaunus, beginnend ab Köppern, sogar ganze drei Mal, und das bei einer Taunusbahn, die ohnehin seit Jahresbeginn nur noch fünfmal anstelle achtmal aus Brandoberndorf verkehre

Hinzu komme, dass die ersten drei Ferienwochen die U2 zwischen Frankfurt-Heddernheim und Bad-Homburg-Gonzenheim wegen Streckenbauarbeiten ebenfalls nur noch als Schienenersatzverkehr funktioniere. Obendrein führe die Sanierung des Bad Homburger Kreuzes zu zeitweisen Vollsperrungen. Die "fehlende Koordination der Maßnahmen und vor allem der ineffektive und unzumutbare Pendelverkehr der S5" habe sie zu einer Kleinen Anfrage veranlasst, deren Antwort nun vorliege. Die Landesregierung gebe nur Aussagen der DB Netz wieder und erkläre sich als nicht verantwortlich für Durchführung und Planung der Maßnahmen. Barth: "Ich hätte mir gewünscht, dass sich der zuständige Verkehrsminister etwas mehr für den Zustand des hessischen ÖPNV-Netzes interessiert und mit den jeweiligen Maßnahmeträgern in Kontakt ist." jo

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