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In manchen Kirchen schließen sich manche Ungeimpfte selbst vom Gottesdienst aus.
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In manchen Kirchen schließen sich manche Ungeimpfte selbst vom Gottesdienst aus.

Gottesdienste

An Weihnachten zum Gottesdienst

Kirchen in Hessen halten an ihren Angeboten fest. Es gelten G-Regeln und Maskenpflicht.

Im zweiten Pandemie-Winter planen Hessens Kirchen und Bistümer bislang keine generellen Absagen für Advents- und Weihnachtsgottesdienste. Stattdessen setzen sie vor allem auf die Anwendung von 3G- beziehungsweise 2G-Regeln. „Nach derzeitigem Stand sind Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit gemäß den regulären Planungen vorgesehen“, teilte ein Sprecher des Bistums Limburg mit. „Eine Überlegung, ausschließlich auf virtuelle Gottesdienstübertragung auszuweichen, gibt es nicht.“

Auch seien keine Überlegungen von Pfarreien bekannt, Gottesdienste abzusagen. „In den vergangenen Monaten hat sich das Hygienekonzept bewährt, und es hat sich gezeigt, dass die Menschen eine Teilnahme am Gottesdienst sehr eigenverantwortlich abwägen“, sagte der Sprecher. Zudem sei der Besuch des Gottesdienstes für viele Gläubige wichtig und trage zur Stabilisierung des Glaubenslebens bei.

Es gelte ein Abstandsgebot von eineinhalb Metern, eine generelle Maskenpflicht sowie eine gründliche Desinfektion vor allen Handlungen mit Personenkontakt. Auch sei den Pfarreien die Möglichkeit eröffnet worden, einzelne Gottesdienste unter den 2G-plus-Regeln anzubieten, das heißt mit Zugang nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen negativen Test nachweisen.

„Vor dem Hintergrund der besonderen Bedeutung der Adventstage und des Weihnachtsfestes sind wir grundsätzlich bestrebt, möglichst vielen Menschen den Besuch eines Gottesdienstes zu ermöglichen“, sagte ein Sprecher des Bistums Fulda. „Dies tun wir selbstverständlich immer unter Beachtung der jeweiligen Pandemiesituation und der aktuell geltenden Hygieneregeln.“ Das Bistum werde die 3G-Empfehlung des Landes aufgreifen, die auch lediglich Getesteten Zugang gewährt. Das Hygienekonzept sehe stark begrenzte Platzkapazitäten, gegebenenfalls mit Onlineanmeldung, sowie Maskenpflicht bis zum Platz vor. Je nach Lage sei der Verzicht auf den Gemeindegesang möglich. Die Gottesdienste im Fuldaer Dom können als Livestreams online verfolgt werden.

Andere Formate denkbar

Die Evangelische Kirche in Hessen-Nassau (EKHN) empfiehlt ihren Kirchengemeinden, flächendeckend 2G- und 3G-Regeln in allen Gottesdiensten anzuwenden. „In den Gottesdiensten sollten zudem generell von den Besucherinnen und Besuchern medizinische Masken getragen und Sicherheitsabstände eingehalten werden“, sagte Kirchenpräsident Volker Jung. Viele Rückmeldungen zeigten, dass diese Empfehlungen begrüßt und angewandt würden, weil sie für Klarheit und Sicherheit sorgten. „Wir hoffen sehr, dass mit diesen Regelungen auch die Weihnachtsgottesdienste gefeiert werden können“, betonte Jung. „Aber alle wissen auch, dass die Pandemie möglicherweise weitere Einschränkungen nötig machen kann.“ Deshalb würden vielerorts auch andere Formate vorbereitet.

Für Gottesdienste und Kindergottesdienste der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW) gelte weiterhin, dass die Kirchen eigenverantwortlich Schutzkonzepte erlassen, teilte eine Sprecherin mit. „Angesichts der extremen pandemischen Situation stehen die Kirchenvorstände vor der schwierigen Situation, nicht nur entscheiden, sondern auch die Einhaltung von Regeln kontrollieren zu müssen.“

Die EKKW empfehle besonders, Gottesdienste draußen zu feiern und mindestens die 3G-Regel anzuwenden. Maskenpflicht gelte immer. Auch Gottesdienste unter 2G- oder 2G-plus-Regeln seien möglich. „Ungeimpfte schließen sich selbst von Gottesdiensten im Innenraum aus. Von allen anderen Gottesdienstformaten werden sie nicht ausgeschlossen“, sagte Prälat Bernd Böttner.

„Die Gemeinden handhaben das sehr unterschiedlich“, erläuterte die Sprecherin. In Bad Hersfeld etwa werde der Weihnachtsgottesdienst in der Stiftsruine unter 2G-plus-Regeln, mit Maskenpflicht, Abstand und Voranmeldung gefeiert. (dpa)

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