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Die Aufarbeitung im Fleischskandal geht weiter. Das Fleisch wird vor Ort verbrannt.

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Akten zu Wilke-Wurst liegen bereit

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Die Aufarbeitung im Fleischskandal geht weiter. Das Fleisch wird vor Ort verbrannt.

Mitglieder des Umweltausschusses im Hessischen Landtag haben seit Mittwochnachmittag Einsicht in die Akten zum nordhessischen Wurstskandal. Auch werde es Anfang Dezember eine Anhörung zu den Plänen geben, dem Land in solchen Fällen uneingeschränkte Weisungsbefugnisse zu geben, sagte ein Sprecherin des hessischen Umweltministeriums der FR auf Anfrage.

Anfang Oktober hatten Behörden den nordhessischen Fleischhersteller Wilke geschlossen. Zuvor waren wiederholt Listerienkeime nachgewiesen worden, die bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein können. Drei Todes- und 37 Krankheitsfälle werden mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Geschäftsführer.

Unterdessen geht die Stilllegung des insolventen Unternehmens voran. In der kommenden Woche wollen Behörden drei Tonnen Kühlmittel auf dem Gelände der Firma in Twistetal-Berndorf vernichten. „Im Auftrag des Regierungspräsidiums Kassel wird es durch eine Spezialfirma verbrannt“, sagte ein Behördensprecher. Ein anderer Entsorgungsweg sei nicht möglich. Ein mobiler Brenner werde auf dem Gelände aufgestellt, um das Ammoniak zu verbrennen. Es zerfalle dann in Stickstoff und Wasserdampf ohne schädliche Umwelteinwirkungen. Bezahlt werde die Entsorgung in Vorleistung vom Land, damit die Firma schnell und sicher außer Betrieb genommen werde. Eine Summe nannte der Sprecher nicht. (mit dpa)

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