Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Volker Westerbarkey nahm den Preis entgegen (Archiv)
+
Volker Westerbarkey nahm den Preis entgegen (Archiv)

Glas der Vernunft

Ärzte ohne Grenzen ausgezeichnet

Die deutsche Sektion der Ärzte ohne Grenzen bekommt in Kassel den Bürgerpreis "Glas der Vernunft" verliehen.

Die deutsche Sektion der Ärzte ohne Grenzen ist am Sonntag in Kassel mit dem „Glas der Vernunft“ ausgezeichnet worden. Der Bürgerpreis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird durch Spenden finanziert. Er werde an Personen und Institutionen verliehen, die sich in besonderer Weise um Vernunft, Aufklärung sowie die Überwindung ideologischer Schranken verdient gemacht hätten, erklärte die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Kasseler Bürgerpreises.

Nicole Deitelhoff vom Vorstand des Leibniz-Instituts der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung sprach in ihrer Preisrede von einem „Fanal der Vernunft in unvernünftigen Zeiten“. Der Einsatz von Ärzte ohne Grenzen im Kontext der Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer stehe sinnbildlich dafür. Auch die Journalistin Antonia Rados würdigte die Leistung der Ärzte ohne Grenzen. Den Preis nahm Volker Westerbarkey entgegen, der Präsident der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen.

Die deutsche Abteilung der Ärzte ohne Grenzen existiert seit 1993. Sie hilft in Katastrophen-, Krisen- und Konfliktgebieten. Die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Kasseler Bürgerpreises hatten sich für Ärzte ohne Grenzen entschieden, um das humanitäre Engagement und eine „Ethik des Widerstandes“ zu fördern. Denn die Ärzte würden nur dort helfen, wo Hoffnung auf Veränderung bestehe, so der Verein. Sie unterstützten keine Regime.

Im vergangenen Jahr hatte der Whistleblower Edward Snowden das „Glas der Vernunft“ erhalten. Zum Kreis der Preisträger gehören auch der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP), Joachim Gauck und der israelische Diplomat Avi Primor. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare