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 Der Frankfurter Römer spiegelt sich auf dem Pflaster des Römerbergs in einer Pfütze.
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Der Frankfurter Römer spiegelt sich auf dem Pflaster des Römerbergs in einer Pfütze. Der Römer ist normalerweise ein beliebtes Ziel von Touristen. Nun ist es dort sehr leer.

Kommentar

Ältere schützen

  • Jutta Rippegather
    vonJutta Rippegather
    schließen

Die Politik hat wertvolle Zeit verschwendet. Ein Kommentar.

Jetzt also ein zweites Mal Stillstand auf unbestimmte Zeit. Kein Einkaufsbummel, kein Friseurbesuch, kein Sportstudio, keine Skatrunde. Noch nicht einmal im Baumarkt kann die Heimwerkerin sich mit Nachschub versorgen. Dafür bleiben die Kinderspielplätze offen und die Kirchen auch. Gut so. Sie sind wichtiger, als sich die Zeit mit Renovieren zu vertreiben.

Die Zahlen an Neuinfektionen sind vielerorts in Hessen dramatisch. Selbst in ländlich geprägten Regionen wie der Wetterau oder dem Odenwald sind sie so hoch, dass nächtliche Ausgangssperren gelten. Die Kliniken laufen voll. Und es sterben sehr viele Menschen. Vor allem ältere, die dem Virus nicht mit Kraftreserven trotzen können.

Es ist höchste Zeit, die schützenswerten, sogenannten vulnerablen Gruppen in den Fokus zu nehmen. Experten fordern das seit Monaten, unter ihnen Frankfurts Gesundheitsamtsleiter René Gottschalk. Mehr Protektion ist angesagt, zumal die Ansteckungsketten seit Wochen nicht mehr nachvollziehbar sind. Das erschreckende Infektionsgeschehen in Altenheimen und anderen Gemeinschaftsunterkünften muss effektiv bekämpft werden.

Seit Mitte Oktober sind die Schnelltests auf dem Markt. Für Selbstzahler jederzeit zu haben. Erst jetzt hat die Landesregierung einen Dienstleister engagiert, mit dessen Hilfe sie schnell, ausreichend und flächendeckend in Hessens Heimen verfügbar sein sollen. Das hätte flotter gehen müssen. Wertvolle Zeit hat auch die Bundesregierung verschwendet, bis die ersten kostenlosen FFP2-Masken zu haben sind. Das Verteilen über die Apotheken ist fast so absurd, wie die RMV-Rabatte fürs Shoppen am dritten Adventsamstag. Drei Masken wären einfach in einem Briefkuvert zu verschicken. Denn der Sinn des Lockdowns ist doch, dass die Menschen möglichst zu Hause bleiben. Oder etwa nicht?

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