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Abschied von Karl Kardinal Lehmann in Mainz

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Von: Götz Nawroth-Rapp

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Der Leichnam des verstorbenen Kardinals Karl Lehmann liegt aufgebahrt in der Mainzer Augustinerkirche. Lehmann verstarb am 11. März 2018 (Archivbild vom 13. März).
Der Leichnam des verstorbenen Kardinals Karl Lehmann liegt aufgebahrt in der Mainzer Augustinerkirche. Lehmann verstarb am 11. März 2018 (Archivbild vom 13. März). © Boris Roessler (dpa)

Requiem für Kardinal Lehmann in Mainz +++ BGH entscheidet über Eigenbedarfskündigung +++ Bildung ist Thema im Wiesbadener Landtag +++ Alles, was heute in Hessen und Rhein-Main wichtig wird, erfahren Sie hier.

Guten Morgen aus Frankfurt!

Trauer in Mainz: Mit einem Requiem im Dom nehmen Geistliche, Politiker und Mainzer Bürger am (heutigen) Mittwoch Abschied von Kardinal Karl Lehmann. Der langjährige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz starb am 11. März im Alter von 81 Jahren, nachdem er im Herbst vergangenen Jahres einen Schlaganfall erlitten hatte.

Die Trauerfeierlichkeiten beginnen an der Augustinerkirche, wo der ehemalige Mainzer Bischof am Dienstag vergangener Woche aufgebahrt wurde. Nach einem kurzen Gebet in dieser Kirche des Priesterseminars formiert sich um 14 Uhr ein Trauerzug mit rund 350 Teilnehmern, unter ihnen 200 Priester aus dem Bistum Mainz, das auch Hessen und die Exklave Bad Wimpfen in Baden-Württemberg umfasst. Die Prozession geleitet den Leichnam des Kardinals in den Dom.

Dort beginnt um 15 Uhr das Requiem für Lehmann, an dem auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die drei Ministerpräsidenten Malu Dreyer (SPD), Volker Bouffier (CDU) und Winfried Kretschmann (Grüne) teilnehmen. Die Bundesregierung vertritt Agrarministerin Julia Klöckner (CDU), die evangelische Kirche der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strom.

Die Messe wird vom Mainzer Bischof Peter Kohlgraf geleitet, zusammen mit zwölf weiteren Geistlichen, unter ihnen der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx. Zum Abschluss des Gottesdienstes wird Kardinal Lehmann in der Westkrypta des Doms beigesetzt.

BGH entscheidet über Eigenbedarfskündigung einer Wohnung

Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt heute in Karlsruhe über eine Eigenbedarfskündigung für eine Wohnung nach einem Verkauf. In der 160 Quadratmeter großen Wohnung in Frankfurt am Main lebt ein älteres Ehepaar mit Tochter seit 1981. Neuer Eigentümer ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts aus zwei Personen und einer GmbH. Einer der Gesellschafter machte Eigenbedarf geltend. Die Mieter wehrten sich dagegen in den Vorinstanzen erfolgreich. Nach dem Urteil des Landgerichts ist die Eigenbedarfskündigung zwar berechtigt. Es hätte jedoch eine dreijährige Sperrfrist nach Paragraf 577a des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) eingehalten werden müssen.

Landtag macht Bildung zum Schwerpunkt

Die Abgeordneten im hessischen Landtag wollen am heutigen Dienstag gleich bei mehreren Tagesordnungspunkten über das Thema Ausbildung diskutieren. In einem Antrag der SPD-Fraktion geht es unter anderem darum, wie möglichst alle jungen Menschen einen Schulabschluss schaffen können. Auf Vorschlag der Regierungsfraktionen von CDU und Grünen geht es um „Zehn Jahre Duales Studium“, bei dem die Ausbildung in einem Betrieb mit dem Besuch einer Hochschule verknüpft wird.

Zu den weiteren Themen zählt die Reform des Landesentwicklungsplans. Dieser Plan schafft die rechtlichen Grundlagen etwa für den Luftverkehr, die erneuerbaren Energien oder die Flächennutzung. Laut einer Ankündigung von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) soll die Neufassung die aktuellen Anforderungen bei der Schaffung von zusätzlichen Wohnungen, schnellem Internet und dem Naturschutz berücksichtigen. (mit Material von dpa)

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