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Abbruchgenehmigung für alte Klinik erteilt

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Vorbereitende Arbeiten haben begonnen / Investor rechnet Mitte 2023 mit Baustart für Wohnquartier „Louis“

BAD HOMBURG - Bagger und schweres Gerät sind auf dem Areal des ehemaligen Kreiskrankenhauses in Bad Homburg angekommen. Richtung Urseler Straße wurde der ehemalige Parkplatz aufgebrochen, zwischen ehemaligem OP-Trakt und den Schwesternhäusern machten Bauarbeiter Klarschiff und brachten ebenfalls den ersten Bagger in Stellung. Wie die Stadt auf Nachfrage bestätigt, wurde die Abbruchgenehmigung für das gesamte Areal erteilt. Die Stadt, die mitten in dem neuen Quartier eine Kindertagesstätte errichten wird, hatte diese Woche den Auftrag zum Abbruch des bisherigen Verwalter-Bungalows vergeben.

Dass es nun schnell geht, bis die Klinik niedergelegt ist, glaubt Stadtsprecher Marc Kolbe jedoch nicht. So sei zunächst ein Schadstoffgutachten zu erstellen, dann müssten mögliche Schadstoffe wie Asbest entfernt und entsorgt werden. Auch werden sich Statiker damit beschäftigen müssen, was beim Abbruch des neungeschossigen Hauptgebäudes alles zu bedenken ist. „Von unserer Seite könnte der Abbruch gerne zeitnah starten“, sagt Kolbe, aber angesichts der noch nötigen Maßnahmen sei ein Start in diesem Jahr nicht sehr wahrscheinlich.

Zu viel Zeit wird nicht verstreichen, denn der Investor, der das Projekt verwirklichen möchte, will Mitte 2023 so richtig mit dem Quartier „Louis“ loslegen. Holger Römer, Leiter Unternehmenskommunikation bei der Zech Group, sagt: „Der gesamte Rückbau wird nach derzeitigem Stand bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen werden.“ Den großen Druck habe man nicht, da parallel der Bebauungsplan erstellt werden müsse, was auch Zeit brauche. An dem beziehungsweise der Baurechtschaffung werde gearbeitet, so Römer.

Auf dem Areal der alten Klinik sollen, so sieht es das städtebauliche Konzept vor, rund 270 Wohneinheiten entstehen.

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