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Frische Blumenerde kann streng riechen, wenn man den Sack aufreißt. Das ist aber kein Grund zur Sorge um die Pflanze. Foto: Caroline Seidel

Qualitätsmerkmal

Woran man hochwertige Blumenerde erkennt

Wer im Handel nach Blumenerde sucht, will gute Qualität. Einen Hinweis darauf kann ein ganz bestimmter Geruch geben. Doch der ist nicht unbedingt angenehm.

Bonn (dpa/tmn) - Frisch gekaufte Blumenerde macht mitunter den Eindruck, schlecht geworden zu sein. Sie kann unangenehmen riechen, wenn man den Sack aufreißt. Das ist aber kein Grund zur Sorge, erläutert Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BLZ).

Betroffen sind oft Substrate mit organischen Düngestoffen wie Hornspänen, Hornmehl, Phytogrieß oder Guano. Auch torffreie Substrate oder Erden und Produkte, die auf Kompost oder Rindenhumus basieren, riechen schon mal streng.

Der Geruch ist aber ein gutes Zeichen: Er zeugt davon, dass Mikroorganismen ihre Arbeit aufgenommen haben. Sie bauen laut BLZ die organische Substanz in Nährstoffe für Pflanzen um.

Ein Tipp für geruchsempfindliche Hobbygärtner: Den Sack der Blumenerde zwei, drei Tage vor Nutzung aufreißen, das Substrat etwas auflockern und auslüften lassen.

Finden sich Pilze in der neuen Blumenerde, ist das ebenfalls nicht schlimm. Sie siedeln sich laut den Experten einfach dort an, wo totes organisches Material vorhanden ist.

BLZ zur Blumenerde

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