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Wohngesundheit in den eigenen vier Wänden bedeutet mehr als viele denken

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Baustoffe haben einen großen Einfluss auf die Wohngesundheit.
Baustoffe haben einen großen Einfluss auf die Wohngesundheit. © Ippicture (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Wird von schädlichen Faktoren in den eigenen vier Wänden gesprochen, kommt ein Begriff nahezu immer vor: Schimmel. Schimmel in der Wohnung ist natürlich auf Dauer gesehen absolut schädlich und wirkt sich massiv auf das Wohlbefinden der Bewohner aus.

Mit dem Schimmel geht es auch um die Luftfeuchtigkeit, denn ist diese zu hoch, wird der Schimmel begünstigt, ist sie zu niedrig, werden die Atemwege gereizt. Also ist auch dies ein Faktor, der sich auf die Gesundheit auswirkt. Doch um die Wohngesundheit in den eigenen vier Wänden sicherzustellen, müssen noch weitaus mehr Faktoren berücksichtigt werden. Gerade Eigenheimbesitzer sollten hier die Augen offenhalten.

Die Wärmedämmung birgt Gefahren

Direkt betrifft dieser Punkt Eigenheimbesitzer, denn Mieter haben auf die Wärmedämmung kaum einen Einfluss. Wer jedoch als Mieter gesundheitliche Einschränkungen feststellt und bislang keinen Auslöser fand, die Probleme aber nach der Sanierung des Hauses begannen, der sollte ebenfalls in diese Richtung denken. Die Wärmedämmung kann nämlich verschiedene Auswirkungen haben:

Natürlich ist es insgesamt wichtig, die Dämmmaterialien richtig auszuwählen und hier nicht einzig auf die Kosten zu schauen. Das Material muss zertifiziert sein, zugelassen und auf seine Unschädlichkeit geprüft worden sein. Gleichzeitig gilt: Auf die Brandsicherheit des Materials achten.

Elektrosmog – eine unterschätzte Gefahr

Das ist ein Punkt, den ein Großteil der Bevölkerung laut einer Studie nicht großartig interessiert, weil sie sich nicht vorstellen können, dass die Strahlung von Geräten Menschen massive Schmerzen oder gesundheitliche Probleme bereiten kann. Und doch gibt es sie, die Menschen, die von einem schwachen WLAN-Netz in die Knie gezwungen werden. Doch selbst diejenigen, die nicht direkt davon betroffen sind, tun gut daran, elektrische Strahlung in ihren Wänden vielleicht nicht baulich, dafür aber händisch zu minimieren:

Ansonsten gibt es durchaus käufliche Möglichkeiten, die den Elektrosmog eindämmen sollen. Gemeint sind hier jedoch eher speziell gefertigte Tapeten und nicht die Alufolie, die fortan die Wand verkleidet. Diese Mittel haben jedoch auch den Nachteil, dass sie sämtliche Netzwerke beeinträchtigen. Handyempfang oder WLAN ist teils nicht mehr möglich.

Weitere potenzielle Gefahren

Manche Gefahrenquellen sind in jedem Haushalt vorhanden, ohne dass sie großartig auffallen. Wer gesundheitlich fit ist und ohnehin nicht besonders auf Störfaktoren reagiert, dem fallen sie gar nicht auf. Andere stellen zwar fest, dass sie optisch stören oder einfach schlecht riechen, aber denken sich nicht viel dabei. Und genau dies können die Faktoren sein:

Fazit – Wohnung genau prüfen

Wer immer wieder unter Husten, einer verstopften Nase, vielleicht auch brennenden Augen oder Kopfschmerzen leidet und keinen Rat weiß, der sollte sich die eigene Wohnumgebung einmal genauer ansehen. Manchmal stammen die Probleme nur von einer alten Matratze, in der Milben ein schönes Leben führen, mal können die Probleme von Ausdünstungen aus neuen Möbeln, dem neuen Fußboden oder auch der Wandfarbe herrühren.

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