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Wiedehopf: Natuschützer hoffen mit Spezial-Nistkästen auf Zuwachs

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Ein Wiedehopf füttert Jungvögel an der Bruthöhle. (Symbolbild)
Wiedehöpfe nisten gerne in Gehölzen und Bäumen. Gibt es das nicht, soll ein Spezial-Nistkasten helfen. (Symbolbild) © Thomas Hinsche/Imago

Der Wiedehopf ist zum „Vogel des Jahres 2022“ gekürt worden. Doch er gilt hierzulande als bedroht. Naturschützer wollen ihm nun das Nisten vereinfachen.

Öhringen (Baden-Württemberg) – Er ist selten und gilt als gefährdete Vogelart: Doch wenn man den Wiedehopf einmal selbst zu Gesicht bekommen hat, kann man ihn kaum vergessen. Mit seiner frechen Irokesen-Frisur und dem auffälligen Federkleid ist der Vogel, der etwa 25 bis 29 Zentimeter groß wird, kaum zu übersehen.
Früher war der Wiedehopf hierzulande noch häufiger zu sehen, heute gilt er als gefährdet, weiß 24garten.de.*

Vor einigen Jahrzehnten sind die Bestände auf wenige 1.000 Vögel zurückgegangen, wie der Naturschutzbund (NABU) berichtet. Der Grund dafür ist einerseits der Klimawandel und seine Folgen sowie die Intensivierung der Landwirtschaft. Doch Naturschützer versuchen mit gezielten Schutzmaßnahmen seit einiger Zeit, den Wiedehopf wieder zu uns zu locken. Mit Erfolg!

Die Anzahl der Brutbestände des Vogels mit der charakteristischen Federhaube soll allmählich wieder steigen. Naturschützern kommt sicherlich auch zugute, dass der Wiedehopf zum „Vogel des Jahres 2022“ gekürt worden ist. Das hilft, um den Vogel wieder mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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